Noch keine Einigung erzielt
Es bestehen erhebliche Bedenken, den Radverkehr in einem Teilstück auf die Fahrbahn zu verlegen. Foto: th
Artikel vom: 24.09.2026
Blumenthal – (th) Dreimal ist Bremer Recht. Diese Formel hat in Blumenthal an Aktualität gewonnen. Denn mit der Umgestaltung der Landrat-Christians-Straße muss sich der Beirat Blumenthal erneut beschäftigen. Das betrifft das obere Straßenstück in Höhe des Marktplatzes und des alten Rathauses. Nun wird sich der Sprecherausschuss mit dem Thema wieder befassen. Auf der öffentlichen Sitzung kamen erhebliche Bedenken auf den Tisch, den Fahrradverkehr auf diesem Teilstück auf die dicht befahrene Straße zu lenken.
„Der Fahrradverkehr muss durchgehend gesichert werden“, so Holger Jahn (CDU). Damit stimmte er den Ausführungen von Marc Pörtner (Grüne) zu, der es als sehr problematisch betrachtete, auf dem Teilstück die Radwege auf die Fahrbahn zu versetzen. Auch bei der Frage, die Parkplätze näher an die bestehenden Fachgeschäfte zu verlegen, sei man sich einig. „Sie müssen unbedingt erhalten bleiben. Denn es gibt im Bereich genügend Leerstand,“ mahnte Jahn.
Für den Rückbau der beiden Bushaltestellen, so dass die Linienbusse künftig auf der Fahrbahn halten müssen, bestehen keine Bedenken. Ortsamtsleiter Oliver Föhlich warb um ein verstärktes Bemühen, eine Einigung zu erzielen, mit der alle Fraktionen leben können. Denn nach seiner Einschätzung sei man sich weitgehend einig und stehe in der Frage der Neugestaltung der Straße nicht weit auseinander.
Zugleich sprach sich Christian Milpacher (SPD) für eine zügige Entscheidung aus. Schließlich existiere eine klare Kostendeckung, die zeitlich gebunden sei. Holger Jahn schlug vor, das Thema zu vertagen, um aus den drei vorliegenden Varianten eine gemeinsame Stellungnahme zu finden. Schließlich sei man sich handelseinig. Näheres wird sich auf der kommenden Oktobersitzung ergeben. Dann steht das Thema erneut auf der Tagesordnung.
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