Namenszug „Turnerstraße“ bleibt
Die S-Bahnstation „Turnerstraße“ soll ihren Namen behalten. Dafür entschied sich mehrheitlich der Beirat Blumenthal. Foto: th
Artikel vom: 17.10.2026
Blumenthal – (th) Ein Vorschlag für eine Umbenennung der S-Bahn-Station „Turnerstraße“ lag dem Beirat Blumenthal in der jüngsten Sitzung vor. Künftig soll er den Namenszug „Rönnebeck“ heißen, lautete eine Eingabe von Lennard Horstmann.
Er begründete seine Idee, die er mit weiteren Bürgerinnen und Bürgern teilt, damit, dass es nicht bei der Nennung einer Straße bleiben kann, sondern dass ein Ortsname von übergeordneter Bedeutung und somit für Reisende besser zuzuordnen sei.
Schließlich würde die Station, an der sich die Züge aus Farge kommend mit den Zügen aus Verden kreuzen, sehr gut angenommen. Aber es soll immer wieder vorkommen, dass auswärtige Fahrgäste auf ihrer App „Bahnhof Rönnebeck“ eingeben und keine geeignete Auskunft erhalten. Der Antragsteller erinnert daran, dass im Dezember die 10,4 Kilometer lange Strecke der FVE nach 46 Jahren im Jahre 2007 für den Personenverkehr reaktiviert wurde. Nach einem Vorlaufbetrieb, der mit Dieseltriebfahrzeugen erfolgte, wurde sie anschließend elektrifiziert.
Es bleibe noch daran zu erinnern, dass ursprünglich ein Bahnhof in Rönnebeck existiert hat, der über ein Ladegleis mit Ladekran verfügte. Ursprünglich wurde die eingleisige Strecke 1888 eröffnet. Der Blumenthaler Beirat entschied sich mehrheitlich dafür, es bei der aktuellen Bezeichnung „Turnerstraße“ zu belassen. Schließlich wären auf der S-Bahnstrecke Namen für die Stationen wie „Kreinsloger“ oder „Mühlenstraße“ verwendet worden, so Christdemokrat Hans-Gerd Thormeier. Auch Kay Bienzeisler von der SPD-Fraktion verwies auf diese Regelung und schloss sich seinem Votum an.
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