Forderung von Blumenthal Aktiv
Der Gewerbeverein Blumenthal Aktiv setzt sich für Realisierung des Schwimmbads im Kämmerei-Quartier ein. Symbolfoto: fr
Artikel vom: 05.06.2026
Blumenthal (fr) – Der Vorstand des Gewerbevereins Blumenthal Aktiv kritisiert den aktuellen Stillstand beim aus seiner Sicht dringend erforderlichen Neubau des Schwimmbads Blumenthal.
„Im Moment streitet man sich um Differenzen im zweistelligen Millionenbereich, obwohl es keine belastbare Planung gibt. Daher fordern die Gewerbetreibenden aus Blumenthal, dass endlich mit den konkreten Planungen begonnen wird“, fasste der Vereinsvorsitzende Peter Nowack die Diskussionen in Vorstand und Arbeitskreis von Blumenthal Aktiv zusammen.
Der Bau des Schwimmbades schaffe dringend erforderliche Wasserflächen für den Bremer Norden und sei ein wichtiger Impuls für das Kämmereiquartier in Blumenthal, hieß es von den Teilnehmenden.
Peter Nowack kritisierte besonders, dass es trotz der Förderzusage von gewaltigen 15 Millionen Euro durch den Bund offenbar Kompetenzstreitigkeiten gebe, wer jetzt wann welche Mittel abrufen dürfe. „Ohne Mittelabruf keine Planung, ohne Planung keinen Mittelabruf. So wird seit 2022 Stillstand produziert. Und Stillstand ist Gift für Projekte dieser Art“, kommentierte er die Kritik des Gewerbevereins.
Die Blumenthaler Wirtschaft warte seit Jahren auf kräftige Impulse aus der Entwicklung des Zentrums und des Kämmerei-Quartiers, weil man sich dadurch eine spürbare Belebung und mehr Kaufkraft erwarte. Mit dem modernen Schwimmbad könne die Tradition der großen internationalen Schwimmfeste im Bremer Norden wieder aufleben, und Großveranstaltungen seien immer auch gut für die Wirtschaft.
„Weil die Behörden im Kompetenzstreit verharren, fordern wir die Wirtschaftsförderung Bremen auf, die im ersten Schritt notwendigen 500000 Euro Planungsmittel zur Verfügung zu stellen“, machte Peter Nowack die Position des Wirtschaftstreibenden deutlich und fügte hinzu, dass die Wirtschaftsförderung Bremen nach Informationen der Vereinsmitglieder nach dem Brand der Fliegerhalle mehr als zwei Millionen Euro Entschädigung von der Versicherung erhalten habe. Da sei es das Gebot der Stunde, einen Teil der Summe in die Neunutzung des Geländes zu investieren und fördernd voranzugehen.
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