Mit Herzblut organisiert

Diesjährige Stadtteilkulturtage "Sommer in Lesmona" sind mit ganz neuen und bekannten Programmpunkten bestückt

Die Organisatoren, die alle mit großem Engagement in ihren Bereichen wirken: Musiker Ibrahim Gunbardhi, Barbara Gedaschke, bei der die Fäden zusammengelaufen sind, Ortsamtsleiter Florian Boehlke, Dr. Annette Groddeck von der Kulle, Christa Dohmeyer, Vorsitzende des IGEL e. V., Ingeborg Osterhof, die federführend für den Umzug zuständig ist und Hermann Kück vom Heimatverein (von links). Es fehlt: Kontaktpolizist Karl-Heinz Tietjen. FOTO: AS

Artikel vom: 22.06.2022

BURGLESUM – (AS) Es ist das Herzblut, das alle in ihre Aufgaben stecken, was an den Stadtteilkulturtagen „Sommer in Lesmona“ so begeistert. Das fängt beim Orga-Team an und zieht sich durch die Reihen derer, die sich mit einer Idee oder einem Event beteiligen. Und so ist dieses erste Programm nach zwei Jahren coronabedingter Online-Ausstrahlung bunt und mit vielen neuen Punkten bestückt.

Neu: Mittelaltermarkt, „Lit.Lesmona“, Ökumenische Kirchenführung ...

So gibt es zum ersten Mal am Lesumhafen einen Mittelaltermarkt. „Das war eine Herausforderung!“, so Barbara Gedaschke vom Orga-Team, bei der „die Fäden zusammenlaufen“. Da galt es, die entsprechenden Behörden, beispielsweise das Ordnungsamt, zu informieren, Toiletten und Müllbehälter zu besorgen und den Platz auch für Menschen mit Einschränkungen erlebbar zu gestalten.
Svenja Esch, die auch in diesem Jahr zur Deichlesung einlädt, hat mit ihrer Kollegin Sabine Fröhlich und der Unterstützung des Kinder- und Jugendbeirats Burglesum das erste Kinder- und Jugendliteraturfestival „Lit.Lesmona“ organisiert, von dem Ortsamtsleiter Florian Boelke sich wünscht, dass es sich verstetigen möge. Und Klaus Schnitger, der in der St. Martini Gemeinde zu Bremen-Lesum als Küster tätig ist, hat mit Hilfe von Anja Bär von der Auferstehungskirche sowie Mathias Häger von der Neuapostolischen Gemeinde eine ökumenische Kirchenführung organisiert. Spannend wird sicherlich auch die „Vorshow“, eine estnische Mittsommertradition mit Tanz und Musik, am Freitag, 24. Juni, im Knoops Park.

Bekanntes und Beliebtes

Neben Neuem gibt es aber auch wieder Bekanntes und Beliebtes. So startet der Eröffnungstag am 25. Juni mit dem Flohmarkt in der Straße An der Lesumer Kirche. Der Festumzug beginnt 14 Uhr. Wer sich noch beteiligen möchte, kann sich bei Ingeborg Osterhof bis zum 25. Juni, 10 Uhr, unter Telefon 0174/4558598, anmelden. Wenn alle Teilnehmer auf dem Marktplatz angekommen sind, eröffnet Ortsamtsleiter Florian Boehlke, zirka gegen 15 Uhr, offiziell die Kulturtage.

Markttreiben am Eröffnungstag

Der Lesumer Markt mit Eiche, Kirche und dem Denkmal von Gräfin Emma steht an diesem Tag wieder im Mittelpunkt der Kulturtage. Hier gibt es Live-Musik und Unterhaltung vom Band, Kulinarisches, wie Kaffee, Kuchen, Kaltgetränke, Crêpes und Bratwurst, so Christa Dohmeyer von der Interessengemeinschaft Einzelhandel und Gewerbe für Lesum, Burgdamm, und St. Magnus (IGEL) e. V., deren Herzensprojekt der Markt inklusive Flohmarkt ist. Zudem würden Info-Stände, eine Hüpfburg und ein Glücksrad aufgebaut.

Erstehen könne man unter anderem Kindersachen, Glasschmuck, oder hochwertige Öle. Die Polizei biete eine Fahrradcodieraktion sowie eine Einbruch- und Diebstahlschutzberatung an. Auch das Mitmachmuseum Köksch un Qualm aus Burgdamm sei dabei: mit einem Programm für Kinder.

Vielfältige angebote bis zum 3. Juli

Das Programm ist vielfältig: Musikalisch gesehen erklingen Hörner und Klezmermusik (26. Juni), „WindArt“ (29. Juni) und das „Duo Lesmona“ (3. Juli) laden zum Zuhören ein.
Christof Steuer bietet seine beliebte Führung durch Knoops Park an (26. Juni); Dagmar Pejouhandeh lädt zu einem „poetischen Spaziergang ein (27. Juni) sowie zu einem märchenhaften (28. Juni), beide ebenfalls im Knoops Park. Nicht zu vergessen: neben den Kirchenführungen (30. Juni) die Führung durch Alt-Lesum vom Heimatverein (29. Juni).
Interessierte können sich auf außergewöhnliche Workshops und Kurse in der Atelierkate Lesum freuen: Hier geht es um „Sumi-e“ – japanische Tuschemalerei (26. Juni), „Calligramme – Bilder aus Gedichten“ (28. Juni), „Ruby Thursday“ – Zeichnungen mit Rötelkreide (30. Juni) oder „El Cacahuate“, den mexikanischen Kulturkurs (1. Juli).
Ein ökumenischer Gottesdienst (26. Juni) und die atmosphärvolle Deichlesung (1. Juli) runden das Programm ab.

Rückblick und Vorschau

Nach der letzten Veranstaltung träfen sich die Organisatoren zu einem Rückblick, so Barbara Gedaschke, die mit großem Engagement ihre Aufgaben von ihrem verstorbenen Mann Peter übernommen hat – was für sie Neuland gewesen sei. Dann werde auch der neue Termin festgelegt – koordiniert mit der Deichlesung, damit die Besucher bei diesem Event einen schönen Blick auf die Lesum haben.


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