Tanzen, pfeifen und essen

In den vergangenen Wochen war ich auf vielen Veranstaltungen unterwegs

Auf der Bühne beim Festival Dixieland, Jazz & Swing war ich auch.

Artikel vom: 31.08.2022

Moin ihr Landratten,

habt ihr meine Ausflugstipps in einer der vergangenen BLV-Ausgaben gelesen? Die Redakteurin Nadine Döring hat mich dazu beauftragt. Ich werde hier zu einer Art Abenteuer-Redakteur ausgebildet. Ich war unter anderem im Tiergarten Ludwigslust in Osterholz-Scharmbeck unterwegs und da muss man schon etwas aufpassen. Ich wollte ja auch gerne die Tiere interviewen, deshalb bin ich über die Geländer geflogen. Das solltet ihr nicht machen! In einigen Bereichen ist es erlaubt, das nennt sich dann Streichelzoo, aber ich wollte so gerne mit den rosafarbenen Vögeln sprechen. Flamingos heißen die. Und dann waren da noch Papageien und Raubvögel. Aber entweder haben die mich gar nicht beachtet, mich nur komisch angeguckt oder sie wollten mich attackieren und mir ein Fischbrötchen klauen, das ich als Proviant dabeihatte. Also lieber aus der Ferne ansehen!

An einem meiner Lieblingsorte war ich kürzlich auch: auf der Signalstation auf der maritimen Meile in Vegesack. Dort werden immer donnerstags, 18 Uhr, Geschichten vorgelesen. Mit Redakteurin Antje Spitzner saß ich da oben und hatte einen wunderbaren Blick auf die Weser und die Fähren Bremen-Stedingen. Wir hätten sogar echten Labskaus essen können, aber wir mussten leider weiter. Das Angebot gibt es noch den ganzen September über, mit Anekdoten, Krimi, Geschichten aus dem Lebensalltag, Geschichten und mehr von Nordbremer Autoren.

An einem Tag wurden es etwas ungemütlich: Ein mächtiges Gewitter hat just an dem Tag Donner und Blitze über Bremen geschickt, als auf Burg Blomendal das GartenKultur Musikfestival stattfinden sollte. Kurz vor dem Event wurde es jedoch wieder trocken, so dass wir uns nur ein bisschen gedulden mussten, bis die Musik anfing. Viele Leute hatten sich was zu essen mitgebracht. Einige guckten mich ein bisschen skeptisch an, als ich einen Blick drauf werfen wollte. Ich bin doch keine Raubmöwe!

Ganz in meinem Element war ich am Vegesacker Geschichtenhaus. Dort erzählten die Darstellerinnen und Darsteller die Geschichte von „Moby Dick“. Sogar gesungen wurde: tolle Shanties. Da pfiff und schaukelte ich doch gleich mit, aber singen sollte ich noch etwas üben und zu stark schaukeln auch nicht mehr, da ich sonst wieder runterfalle.

Milch habe ich letztens getrunken. Der Bürgerschaftspräsident Frank Imhoff war auf dem Markt in Lesum. Teils auf Platt kam er mit Bürgern ins Gespräch. Ich musste mir einen Rülpser nach dem leckeren Getränk verkneifen, das wäre sonst peinlich geworden.

Am vergangenen Wochenende war ich beim siebten Dixieland, Jazz & Swing Festival am Lesumhafen. Puh, nach dem langen Namen brauchte ich erst einmal eine Pause. Und eine Bratwurst. Die soll dort leckerer sein als sonst irgendwo auf der Welt. Der Bremer Bürgermeister, Dr. Andreas Bovenschulte, hat sich nach seiner Eröffnungsrede am Freitag auch erstmal damit gestärkt. Er hatte aber noch Curry mit dazu. Das ist ja nicht so meins. Am Samstagnachmittag war eine Band da: ganz junge Leute, teils schüchtern, aber wild, was die ihren Instrumenten für Tonfolgen abverlangt haben. Echte Profis. Geregnet hats nicht. Das Gewitter am Freitag ist wohl um den Lesumhafen drumrumgezogen. Abends haben die Leute wohl getanzt, hat mir eine Amsel erzählt, die von der Musik ganz begeistert war.

Bis bald, euer Fiete!


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