Meyenburger bitten um Hilfe

Ratssitzung: Förderverein „Meyenburger Kinder“ über fehlende Betreuungskraft

Für das nächste Schuljahr sind viele Anmeldungen für die Betreuung eingegangen. SYMBOLFOTO: FR

Artikel vom: 02.02.2022

Meyenburg – (NAD) Laute Rassel- und Trommelgeräusche waren schon von weitem zu hören, als sich die Mitglieder des Schwaneweder Rats am vergangenen Donnerstag im Meyenburger Dorphuus trafen. Vor dem Gebäude hatte sich eine Gruppe aus Erwachsenen und Kinder versammelt, die die Teilnehmer der Sitzung auf ihre Situation aufmerksam machen wollten: Für die Nachmittagsbetreuung fehlt es an Betreuern.
Der Förderverein „Meyenburger Kinder“ wurde ursprünglich 1991 als „Schulverein Meyenburg e. V.“ gegründet. 2016 nannte man sich um, da man sich mit mehr Aspekten, als nur der Schule, befasste. Zum Verein gehören Eltern, Großeltern, Nachbarn, ehemalige Meyenburgerinnen und Meyenburger, die sich ehrenamtlich für die Förderung der Kinder im Ortsteil einsetzen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen organisieren die Mitglieder Aktionen rund um den Kindergarten und die Grundschule, wie den bekannten Spielzeug- und Klamotten-Flohmarkt „Dumbo“, einen Weihnachtsmarkt auf dem Schulgelände sowie Kindergarten- und Schulfeste. Zudem kümmert sich der Förderverein um die außerschulisch organisierte Übermittags- und Nachmittagsbetreuung der Schüler und Schülerinnen der ortsansässigen Grundschule, um die Eltern bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Und dafür werden die Kapazitäten knapp. Für das kommende Schuljahr seien nun sehr viele Anmeldungen für das Nachmittagsangebot gekommen, berichtete ein Sprecher auf der Ratssitzung.
 „Die Anzahl der Kinder schaffen wir nicht zu betreuen“, bemerkte er. Man sei auf der Suche nach Ehrenamtlichen oder Minijobbern, um eine weitere Betreuungskraft zu organisieren. Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen, die durch soziales Engagement erarbeitet werden.  Doch die Zeit bis zu den Sommerferien sei nicht mehr lang und man müsse den Eltern bald mitteilen, ob ihre Kinder einen Platz bekommen können. „Wie kann die Gemeinde uns unterstützen?“, fragte der Sprecher. Bürgermeisterin Christina Jantz-Herrmann schlug eine interfraktionelle Sitzung vor. An dieser würde jeweils ein Mitglied jeder Fraktion teilnehmen sowie Verwaltungsmitglieder aus dem Rathaus und der Förderverein. Man wolle dem verein die Möglichkeit einer Unterstützung geben, damit die Situation nach den Sommerferien besser sei.


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