Verlegung der Hundespielwiese
Die neue Hundespielwiese könne 80 Meter entfernt von der jetzigen liegen. Das wäre eine Win-Win-Situation für alle, so die Antragstellerin.Symbolfoto: fr
Artikel vom: 20.10.2026
Burgdamm – (as) In der jüngsten Sitzung des Beirats Burglesum stand das Thema „Verlegung der Hundespielwiese in Pellens Park“ auf der Tagesordnung. Antragstellerin war die Bürgerin Katrin Wellmann.
Sie erläuterte, dass die Wiese an drei Wegen liege und über 90 Hunde dort frei laufen würden. Vor Ort gebe es Fußgänger, insbesondere Kinder, die Angst vor Hunden hätten und Discgolfspielende, was mit den Hundebesitzern zu Reibereien führe.
Die Konflikte wären einfach zu beheben, wenn die Hundespielwiese an einem Ort 80 Meter entfernt von dem jetzigen Platz wäre. Dort seien ringsherum Büsche, und nur ein Korb der Discgolfspieler müsste abgenommen werden. Das Vorhaben sei einfach und kostengünstig, man müsse nur die Schilder an der Wiese vorn ab- und hinten wieder aufbauen, schlug die Antragstellerin vor. „Das wäre Win-Win für alle Seiten.“ Sie habe zu allen Entscheidungsträgern Kontakt aufgenommen, um zu erreichen, dass man in Pellens Park in Frieden leben könne.
Ortsamtsleiter Florian Boehlke wies darauf hin, dass das Umweltressort die Fläche ablehne. Martin Hornhues, zweiter Beiratssprecher, fügte hinzu, dass der Umweltbetrieb Bremen nichts gegen die neue Fläche hätte. Knackpunkt sei, dass diese im Umweltschutzgebiet liege. Der Beirat verständigte sich darauf, das Thema in der nächsten Sitzung am Dienstag, 27. Oktober, 19 Uhr, erneut auf die Tagesordnung zu setzen. Vom Umweltressort erwarte er eine explizite Stellungnahme, insbesondere zu der Frage, warum eine Verlegung der Hundespielwiese auf die neue Fläche aus Landschaftsschutzgründen nicht in Betracht komme, obwohl die jetzige ebenso im Landschaftsschutzgebiet liege.
Weitere Themen auf der kommenden Sitzung werden unter anderem sein: die Mittel für die offene Kinder- und Jugendarbeit für 2027, der Sachstandsbericht zu Schulbauprojekten, ein Bürgerantrag zur unverzüglichen Herstellung des Hochwasserschutzes an der Ihle, die Vergabe der zweiten Rate der Global- beziehungsweise Beiratsmittel oder die Einrichtung eines Mobilpunktes für Burglesum im Jahr 2028.
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