Umbenennung der Oberschule Lesum
Schulleiter Uwe Schmieta (rechts) und Oberstufenleiter Christian Wiedwald (links) begründeten im Beirat, warum die Oberschule umbenannt werden soll. Foto: as
Artikel vom: 30.11.-0001
Burglesum – (as) Die Oberschule Lesum soll zum Schuljahr 2027/2028 umbenannt werden in „Emma-von-Lesum“-Oberschule. Das hatten Leiter Uwe Schmieta und Oberstufenleiter Christian Wiedwald in der jüngsten Beiratssitzung erläutert. Der Anlass sei, dass die Schule über drei Standorte – Steinkamp, Heisterbusch, Bördestraße – als Bildungsstandort zusammenwachse. Man gehe davon aus, dass man eines Tages an einem gemeinsamen Standort sei.
Der Antrag zur Umbenennung sei erfolgt, die Schulkonferenz habe zugestimmt, seitens des Staatarchivs habe es keine Einwände gegeben. Die Schule biete ein durchgängiges Bildungsangebot der Jahrgänge fünf bis 13 für den Stadtteil, so Christian Wiedwald. Der Name, der auf die historische Person Emma von Lesum zurückgehe, sei mit der Geschichte des Stadtteils verbunden. So gewinne man eine gemeinsame neue Identität und mache die Verankerung der Schule im Stadtteil sichtbar.
Martin Hornhues, stellvertretender Beiratssprecher, fand das Vorhaben unterstützenswert. Beiratssprecherin Maren Wolter ergänzte, dass die Legende um Emma von Lesum Rahmen für Fiktionen gebe. Ortsamtsleiter Florian Boehlke berichtete, dass es einen Bürgerantrag gebe, die Namen über die Straßen zu verorten. Dieser wurde abgelehnt.
Der Beirat hat der Umbenennung der Oberschule Lesum in „Emma-von-Lesum Oberschule -Oberschule mit gymnasialer Oberstufe“ zugestimmt.
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