„Zwischen Neon und Nervosität“
Matthias Monka ist sowohl ein „Kind der Achtziger“ als auch fest verwurzelt in Bremen-Nord. Foto: as
Artikel vom: 27.04.2026
Bremen-Nord – (as) Was bleibt im Herzen? Darüber berichtet der Nordbremer Sänger, Pianist, Komponist und Songtexter Matthias Monka in seiner neuen Single „Kind der Achtziger“. Das Video ist bei YouTube zu sehen und wurde veröffentlicht von Fiesta Records Köln; produziert wurde es von Jan Schütz alias „Heldenlos“ aus Oldenburg, mit dem Matthias Monka schon gearbeitet hat.
Der Song sei ihm „zwischendurch“ eingefallen – der Sänger arbeitet seit eineinhalb Jahren an einem neuen Album, das im Juni oder Juli dieses Jahres erscheinen soll – beim Schauen von alten Silvestershows. „Kind der Achtziger“ verdeutliche für ihn den Widerspruch, dass diese Zeit auf der einen Seite bunt, schrill und speziell gewesen sei. Auf der anderen Seite sei sie düster gewesen: wegen des kalten Krieges, unterschwelliger Angst, dem Gefühl, dass die Welt brennt, und Tschernobyl. „Der Song bewegt sich zwischen Neon und Nervosität – das war das Lebensgefühl, das ich damals hatte“, so Matthias Monka.
Im neuen Album, dessen Titel schon feststeht – „Aufstand des Lichts“ – thematisiere er die jetzige Weltlage. „Wir dürfen nicht aufhören, zu hoffen. Der Hass, der uns umgibt, ist verirrte Liebe. Wir müssen darauf bauen, dass Liebe zurück in die Herzen findet“, unterstreicht er. Es gehe ihm darum, Positives in die Welt zu bringen, neben der Außenansicht ins eigene Innere zu schauen und bei sich selbst aufzuräumen. „Ich kanalisiere viel über Musik. Sie hat Heilwirkung. Die Entstehung eines Albums ist eine Reise“, weiß Matthias Monka. „Du schaffst mit Musik Utopien und Illusionen, mit der Suche nach Möglichkeiten, mit dem Lauf der Welt zurechtzukommen.“ Infos unter www.matthias-monka.de.
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