Neues aus der Fahrradwerkstatt

Ehrenamtliche hoffen auf mehr jugendliche Interessierte aus Burglesum

Sie freuen sich darauf, wieder mit Jugendlichen Fahrräder zu reparieren: Horst-Dieter Riedl, Wolfgang Schröder, Alexander Herzenberg und Sigi Bösche (von rechts) von der Fahrradwerkstatt der Willkommensinitiative Burglesum. Foto: AS

Artikel vom: 06.05.2022

Burglesum – (AS) Wie geht es mit der Fahrradwerkstatt der Willkommens-Initiative Burglesum weiter? In ihrem ersten Domizil, auf dem Gelände der Stiftung Friedehorst, hatten die Männer um Leiter Wolfgang Schröder gut zu tun. Später zogen sie zum Übergangswohnheim Am Rastplatz, und auch hier gab es vieles zu reparieren (wir berichteten). Die Einrichtung wurde umgewidmet, und so musste die Werkstatt im Herbst ausziehen. Anfang Februar sei die Fahrradwerkstatt nun wiedereröffnet worden, im Jugendzentrum Burglesum, Bremer Heerstraße 30.

Jugendliche gesucht

Jugendliche bis 18 Jahre aus dem Ortsamtsbereich Burglesum können herkommen, um mit Hilfe von Wolfgang Schröder, Horst-Dieter Riedl, Sigi Bösche und Alexander Herzenberg ihre Fahrräder zu reparieren. Im Gegensatz zu den vorherigen Werkstätten gibt es aber nun keine Ersatzteile mehr, die Werkstatt ist nicht groß. Kleinteile, wie Flickzeug oder Bremsbeläge seien jedoch vorhanden, wie auch die ehrenamtliche Manpower, immer mittwochs, 15.30 bis 18 Uhr. Würden Ersatzteile gebraucht, bekämen die Jugendlichen einen Zettel für die Eltern mit, um mit ihnen zu schauen, was bei den Fahrradläden zu besorgen sei. Die Ersatzteile können dann wiederum in der Werkstatt gemeinsam eingebaut werden.
„Fahrräder, die bei uns rausgehen, sind verkehrstüchtig“, sagen die Männer. Wolfgang Schröder hat mitgezählt: Seit der Gründung im Mai 2016 habe es über 2000 Reparaturen gegeben, und 232 Fahrräder wurden zusammengebaut.
Das Problem: Im Moment kommen keine Jugendlichen aus Burglesum. Die Fahrradwerkstatt und das Jugendzentrum hatten auf eine Win-Win-Situation gehofft, aber die jungen Besucher erreichten das Haus nicht mit Fahrrädern. „Wenn keiner kommt, müssen wir hier aufgeben“, bedauern die Männer. Auf mehr Arbeit hoffen sie, wenn ukrainische Flüchtlinge im Stadtteil aufgenommen werden. Am 31. Mai, 18 Uhr, im Gemeindehaus der Kirche St. Martini Lesum, werde es ein Treffen der Willkommensinitiative Burglesum mit Mitarbeitern der Inneren Mission geben. Diese würden die Flüchtlinge Am Rastplatz betreuen. Von diesem Abend erhoffen sich die Ehrenamtlichen der Fahrradwerkstatt Informationen, wie es nun weitergehen könne.
Die Fahrradwerkstatt verfügt über einen seperaten Eingang rechts am Haus. Wer Fragen hat oder ein Fahrrad zur Verfügung stellen könnte, kann sich an Wolfgang Schröder, Telefon 0421/6361736 wenden.


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