Arbeiten, Techniken und Kenntnisse präsentiert

Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Alwin-Lonke-Straße lud zum Tag der offenen Tür mit Jahresausstellung ein

Vom Bildschirm zum 3D-Objekt: Am Computer (hinten) entstanden die Füchse, die (vorn im Bild)mit Hilfe von Plastik mit geringem Schmelzpunkt „gedruckt“ wurden. Kati Friedmann (19) mit einer weiteren Projektarbeit.  Foto: as

Artikel vom: 23.03.2026

Grambke – (as) Als ein Ort der Kreativität hat sich auch in diesem Jahr das Schulzentrum des Sekundarbereichs II an der Alwin-Lonke-Straße präsentiert. Dieses hatte zur Jahresausstellung mit den Schwerpunkten Design und Architektur eingeladen. Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler konnten auf einem Parcours durch sieben Gebäudeteile der Schule an über 20 Stationen erkundet werden.

Aus den Bereichen Baukonstruktion, Modern Design, Fotografie bis hin zu gefälschten Bildern werde eine große Vielfalt gezeigt, erklärte Barbara Figge, Abteilungsleiterin der vollzeitschulischen Bildungsgänge, in ihrer Eingangsrede. „Ihr präsentiert Eure Arbeiten sowie die Techniken und Kenntnisse, die ihr euch angeeignet habt. Jetzt sieht man, was es ist, und es ist viel!“

Beispielsweise stellte die 19-Jährige Svenja Hildebrandt ihr Modell einer „Split-Level-Villa“ mit zwei Vollgeschossen, Keller und Terrasse vor.

Dafür habe sie im Fach Entwurfslehre das Planungslayout erstellt, berichtete Daniel Schnabel, Bereichsleiter Gestaltungstechnische Assistenz und Öffentlichkeitsarbeit, der sich stolz auf die sehr gute Arbeit der Schülerin zeigte. Zudem erläuterte er Ergebnisse des Beruflichen Gymnasiums, Fach Wirtschaft. Hier galt es, eine Baulücke mit einem Blumengeschäft mit Café zu füllen und dafür Businesspläne zu erstellen. „Wir versuchen, handlungsorientierte Dinge aufzubauen, die in einer Werbeagentur zum Tragen kommen“, erläuterte er zu einem weiteren Projekt, bei dem es um Farbgestaltung ging.

15 von 15 Punkten gab es für eine Präsentation von Kati Friedmann und Sven Luca Gerdes zum Thema „Die Rolle der Deutschen Reichsbahn im Holocaust“: Hierfür hatten sie ein Magazin gestaltet und dafür unter anderem mit der Uni Bremen zusammengearbeitet. Außerdem erstellten sie mit Hilfe des 3D-Drucks Figuren.

„Das ist ein großes Experimentierfeld“, so Daniel Schnabel, der sich begeistert von der technischen Ausstattung der Schule zeigte.

Auch zukünftige Schülerinnen und Schüler sowie weitere Interessierte konnten die Schule an ihrem Tag der offenen Tür die Ausstellung anschauen. Zu Gast waren unter anderem Vertreter des Wilhelm-Wagenfeld-Hauses, das Workshops für die Schüler anbietet. Museumspädagogin Anja Ochsendorf lobte das außerordentliche Talent der Schülerinnen und Schüler.


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