„Wir arbeiten in der Zukunft“

Die „Programmmacher“ vom Kulturbüro Bremen-Nord

Robert Neitzel, Claudia Podjaski, Svenja Moors vom Veranstaltungsmanagement und Anna Wolter, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Kulturbüros Bremen-Nord (von links) schätzen die freundschaftliche Basis die zu ihrer Arbeit gehört. Foto: AS

Artikel vom: 06.08.2022

Vegesack – (AS) Svenja Moors, Claudia Podjaski und Robert Neitzel sind die Veranstaltungsmanager des Kulturbüros Bremen-Nord. Berichten sie über ihre Arbeit, fallen Worte, wie „toller Teamzusammenhalt“, „Wertschätzung“ oder „Vertrauen“ und „viele Freiheiten für eigene Entscheidungen“.

Hecht im Aquarium

„Wir arbeiten in der Zukunft“, ist sich das Team einig. So seien bereits die ersten Verträge für 2024 abgeschlossen worden.
Zuvor, und noch in diesem Jahr, freuen sie sich beispielsweise auf die finnische Blues-Gitarristin und Sängerin Erja Lyytinen, den deutschen Stand-Up-Comedian Moritz Neumeier oder den Autor Dominik Bloh, der über sein Leben als Obdachloser berichtet.
Teambesprechungen, Büro-
alltag, Vor- und Nachbereitungen von Events, Kartenverkauf und Einlass gehören zum Alltag, aber auch der Kontakt zu den Künstlern, die die familiäre Atmosphäre des Kitos schätzten.
Ist der „Deal safe“, würden die Verträge bearbeitet, technische Details gecheckt, Hotels gebucht, die GEMA angeschrieben und das Marketing angekurbelt.
Vor der Show müsse Backstage alles vorbereitet werden. Ein wichtiger Bestandteil sei das Catering, so Claudia Podjaski. Hier würden die Veranstaltungsmanager zu Gastgebern, denn für sie sei es so, als würden sie die Künstler nach Hause einladen. Das Team weiß: „Zufriedene Künstler bedeuten eine gute Show und erfreute Gäste!“
Die meisten Künstler seien bodenständig; dennoch habe es einmal den Wunsch nach einer Schale mit ausgewählten blauen Süßigkeiten oder nach einem Aquarium mit Hecht als Bühnenbild gegeben.
Vor der Show gelte es, die Aufttretenden zu begrüßen, ihnen Haus und Technik zu zeigen, den Soundcheck durchzuführen. Hierfür gebe es hausinterne Techniker und einen Pool an Fachleuten, die ebenso die Kollegialität und den Ort schätzten, so Robert Neitzel.
Zum Veranstalter gehöre das Klischee, mittags mit der Arbeit zu beginnen, doch Svenja Moors, 38 Jahre, die seit 2007 im Kulturbüro ist, bezeichnet sich als Frühaufsteherin, die mittlerweile mit wenig Schlaf auskomme. Als junger Mensch habe sie beruflich in Richtung Handwerk tendiert. Auch Soziales und Kultur habe sie im Visier gehabt. Diese Bereiche träfen im Kulturbüro zusammen: „Ich hätte woanders nicht den Facettenreichtum, den ich hier habe“, sagt sie
Claudia Podjaski habe schon während ihres Studiums gut abends arbeiten können, berichtet sie. Für die 30-jährige Kulturwissenschaftlerin ist der Job der Traumberuf.
Robert Neitzel bezeichnet sich als „Nachteule“. Der 23-Jährige hat nach der Schule einen Bundesfreiwilligendienst im Bürgerhaus absolviert, und er habe sich direkt in den Job verliebt: „Das ist das, was ich machen will!“
Das Lob des Teams gilt seinem Chef und programmatischen Geschäftsführer Malte Prieser – dem „Booker mit Leib und Seele“ –, der dem Vertrauensbeweis „seiner Leute“ standhält und ihm für das Gespräch mit unserer Zeitung freie Hand gegeben hat.
Wertschätzung erfahren die „Booker“ auch von Anna Wolter, seit kurzem zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die die Zusammenarbeit und die Struktur des Teams lobt. „Einer der drei ist immer greifbar. Meine Informationen bekomme ich so sehr schnell.“
Weitere Infos über die Häuser, das Team, das Programm: www.kulturbuerobremennord.de.


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