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  19.02.2019 - 09:55 Uhr

  

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Comicbücher werden immer beliebter 

Hagener Burg zeigt noch bis 30. Oktober Ausstellung "Graphic Novels" 


Nach ihrer Lesung aus ihrem jüngsten Werk „Madgemanes“
signierte Birgit Weyhe (links) noch fleißig Bücher. FOTO: HDH 

Hagen (HDH) – Die Hamburger Künstlerin Birgit Weyhe ist in diesen Tagen viel unterwegs. Als sie vor neun Jahren mit den Recherchen für ihr Buch „Madgermanes“ begann, ahnte sie nicht, dass Fremdenfeindlichkeit in Deutschland heute wieder traurige Realität werden könnte. Die Handlung spielt zwar in den 80er- und frühen 90er-Jahren, dennoch haben alle ihre Protagonisten ihre ganz eigenen Erfahrungen mit rassistischen Anfeindungen in der damaligen DDR gehabt. Für ihr Werk wurde Birgit Weyhe, die selbst 16 Jahre in Afrika lebte, mit dem „Max und Moritz-Preis“ und dem Preis der Berthold Leibinger Stiftung, zwei der wichtigsten Preise für Comics und graphische Literatur im deutschen Raum, ausgezeichnet. Am letzten Sonntag war sie in der Burg Hagen zu Gast und las im Rahmen der Ausstellung „Graphic Novels“ aus ihrem neuen Werk.

Graphic Novels, eine seit den 1980er Jahren populäre und aus den Vereinigten Staaten übernommene Bezeichnung für Comics im Buchformat, werden in Deutschland immer beliebter. Der Hagener Kultur- und Heimatverein hatte dieses Thema aufgenommen und daraus eine Ausstellung gemacht. Auf der Burg Hagen sind noch bis zum 30. Oktober die neuesten Comicromane unter anderem von Barbara Yelin, Birgit Weyhe und Simon Schwartz zu sehen.

Worum aber geht es in „Madgermanes“? Von 1979 bis 1991 waren um die 20 000 Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR beschäftigt. Ihr auf vier Jahre befristeter Aufenthalt sollte dazu dienen, ihnen eine Ausbildung zu ermöglichen und Berufserfahrung zu sammeln, um nach ihrer Rückkehr zum Aufbau eines unabängigen sozialistischen Mosambiks beizutragen. Die Realität sah anders aus. Die „Madgermanes“, wie sie in Mosambik genannt
werden, eine Wortschöpfung aus „Verrückte Deutsche“ und „Made in Germany“, kehrten in ein vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land zurück. Für ihre Berufsausbildung gab es keine Verwendung, und der von der Regierung treuhänderisch einbehaltene Lohn wurde nie ausgezahlt.

„Birgit Weyhe recherchiert diese kaum bekannte Fußnote deutsch-mosambikanischer Geschichte, indem sie die Betroffenen selbst zu Wort kommen lässt. Sie dreht die übliche Perspektive eines deutschen Blicks auf die Welt um und porträtiert zugleich einen Staat vor dessen Untergang“, schreibt der Avant-Verlag dazu.

Übrigens: Am Sonntag, 6. November, ab 16 Uhr, wird eine neue Ausstellung auf der Burg Hagen eröffnet. Bis zum 12. Februar werden dann Werke des populären, scharfzüngigen Cartoonisten und Malers Til Mette zu sehen sein.  


Artikel vom 05.02.2019

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