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  17.08.2019 - 16:31 Uhr

  

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„Noch anders in Pinselstrich und Farbe“

Ausstellung „Fritz Overbeck – Das Frühwerk“ wird am 18. August eröffnet


Dr. Katja Pourshirazi mit dem Bild „Blockmeer am Hang“ von Fritz Overbeck. Das wie fotografiert anmutende Werk ist im Schwarzwald entstanden. FOTO: AS

Vegesack (AS) – Es ist die vorletzte Ausstellung im Jubiläumsjahr, in dem die 150. Geburtstage des Künstlerpaares gefeiert werden: „Fritz Overbeck – Das Frühwerk“, so der Titel. Auch von Hermine Overbeck-Rohte werden frühe Bilder dabei sein, verriet Dr. Katja Pourshirazi, Leiterin des Overbeck-Museums. „Es gibt ziehmlich viel zu entdecken dieses Mal.“ Sie wird am kommenden Sonntag, 18. August, 11.30 Uhr, die Ausstellung eröffnen.
„Viele Bilder sind unbekannt. Sie sind frisch gerahmt und werden zum ersten Mal gezeigt“, erklärte sie. Insgesamt sind 90 Bilder, davon 50 Frühwerke, von denen nur fünf schon einmal ausgestellt wurden, zu sehen. 45 Werke gäben einen „richtig repräsentativen Überblick, um einen Eindruck zu bekommen.“
Das älteste Bild ist von 1886, da war Fritz Overbeck 16 Jahre alt. „Rote Fachwerkhäuser zwischen grünen Bäumen“, heißt es und ist mit Öl auf Karton gemalt. Es folgen Motive mit Parks und Wäldern, „noch anders in Pinselstrich und Farben“.
Während der Studienzeit in Düsseldorf habe er sich an den alten Meistern abgearbeitet. „Man sieht den Einfluss der Akademie und der Professoren, dass er sich übt, lernt und nach seinem eigenen Stil sucht“, erklärt Dr. Katja Pourshirazi. Die Bilder vor Worpswede, im Wesentlichen aus seiner Studienzeit, bildeten das Frühwerk. Overbeck habe sich um Präzision bemüht: „Wie male ich einen Baum?“ „So erlernte er das künstlerische Handwerk.“ Auf der einen Seite sehe man den Studenten, der sich übe, auf der anderen Seite den Versuch, seine eigene „Handschrift“ zu entwickeln und freier zu malen. „Einiges sieht gar nicht nach Overbeck aus“, so die Leiterin.
Bevor er in das Künstlerdorf ging – 1892 – bereiste er unter anderem den Schwarzwald – 1890, während des zweiten Studienjahres – und Norwegen. „Fjorde verbindet man nicht mit Overbeck!“ Die Bilder zeigen wuchtiges Geröll oder spiegelnde Wasseroberflächen. „Motive, die später wieder auftauchen, entdeckt man hier schon.“ Auch Moor und Heide habe er schon 1890/91 Auszüge aus dem  Hauptwerk der beiden Maler ist im großen Saal zu sehen – hier hängen sogar teils unvollendete Motive. Manches Bild sei dabei, was schon länger nicht mehr gezeigt wurde.
Dass gleich so viele „neue“ Werke gezeigt werden können, liege daran, dass sie gerahmt werden konnten, berichtet Dr. Katja Pourshirazi. Nach einem Aufruf hätten sich 54 „Rahmenpaten“ gefunden. Dass sich das Museum großer Beliebtheit erfreue, zeigten auch die Einträge im Gästebuch: Aus der Türkei, Spanien, Schweden, den Niederlanden und mehrfach aus den USA seien die Besucher in diesem Sommer gekommen. Selbst chinesische Schriftzeichen sind im Buch zu finden.
Am 15. September wird der 150. Geburtstag von Fritz Overbeck gefeiert. Dann ist – wie auch am Tag des offenen Denkmals am 8. September – der Eintritt frei.
Die Ausstellung ist bis zum 3. November zu sehen, es werden während dieser Zeit an einigen Sonntagen Führungen angeboten. Mehr Informationen daszu unter www.overbeck-museum.de.


Artikel vom 13.08.2019

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