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  19.05.2019 - 16:30 Uhr

  

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„Bremen-Nord ist ein eigener Wirtschaftsraum“

Das BLV stellt die Spitzenkandidaten zur Bürgerschaftswahl vor / Heute im Gespräch: Lencke Steiner (FDP)


Lencke Steiner. FOTO: FR

Bremen-Nord (RDR) – Wer tritt in diesem Jahr zur Wahl an, und was haben sich die Parteien für die kommenden Jahre vorgenommen? Lencke Steiner ist Spitzenkandidatin der FDP.

Das BLV: Seit wann kennen Sie Bremen-Nord, und wie haben Sie es kennengelernt?
Lencke Steiner: Bremen-Nord ist ein wichtiger Teil von Bremen! Meine Mutter war früher mit mir als kleines Mädchen immer Schuhe kaufen in Vegesack. Freunde von mir leben dort und für mich ist es bis heute immer ein Vergnügen, einen Kaffee in der Strandlust zu trinken und den Blick auf das Wasser zu genießen.

Das BLV: Wie schätzen Sie das soziale Gefüge vor Ort ein und in welchen Bereichen sehen Sie Nachholbedarf?
Lencke Steiner: Bremen-Nord ist mit über 100000 Einwohnern ein eigener Wirtschaftsraum, in dem alle sozialen Schichten vertreten sind. Auffällig und problematisch ist vor allem die sehr geringe Anzahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, die mit 19 pro 100 Einwohner nur etwa ein Drittel so hoch ist, wie im Rest Bremens. Natürlich ist die Anzahl der Erwerbstätigen ähnlich hoch wie in Bremen, viele Bremen-Norder nehmen dafür allerdings jeden Tag bis zu 40 Kilometer Fahrtweg von und zur Arbeit in Kauf. Besonderen Nachholbedarf sehe ich vor allem in Blumenthal, hier muss Politik – auch auf Landesebene – noch genauer hinschauen.  Wir wünschen uns ein weiteres Gymnasium für Bremen-Nord, die Attraktivierung Blumenthals und die Aktivierung freier Flächen als Wirtschaftsstandort mit neuen Arbeitsplätzen.

Das BLV: Welche Veränderungen sollte es bei Wirtschaftsflächen und deren Vermarktung in Bremen-Nord geben?
Lencke Steiner: Wir haben diese Frage im Rahmen einer kleinen Anfrage am Beispiel der Bremer Wollkämmerei auf Wunsch eines Bremen Norder Bürgers sehr intensiv beleuchtet. Unter anderem kam in der Antwort des Senats heraus, dass man sich seitens der nachgeordneten Behörden eher auf „Inbound-Vertrieb“ verlässt. Ich habe mir das Gelände vor zwei Jahren persönlich angeschaut und war auch vor Kurzem noch einmal mit Vertretern der Bremen-Norder FDP vor Ort. Was die Vermarktung der Flächen angeht, müssen zum Beispiel innerhalb der WFB endlich die Mechanismen greifen, die in jeder anderen Vertriebsorganisation auch greifen. Das fängt damit an, dass man nicht wartet, bis Unternehmen anrufen, sondern dass man aktiv auf Unternehmen zugeht und Möglichkeiten auslotet.

Das BLV: Welche Maßnahmen sollten im Bereich von Kitas und Schulen sofort ergriffen werden?
Lencke Steiner: Dringend brauchen wir ein weiteres Gymnasium für Bremen-Nord, auch wäre es wünschenswert, wenn ein Berufsschulzentrum am Standort entsteht.  Bei den Kitas mangelt es an Plätzen und Randzeiten werden fast gar nicht erfüllt. Wir brauchen dringend mehr Plätze und Kitas, die sich an der modernen Arbeitswelt orientieren. Viele arbeiten heute in Schichten, Verkäufer und Verkäuferinnen sind zum Teil bis 20 Uhr gebunden. Gute Unterbringungsmöglichkeiten für Kinder gibt es kaum. Da sehen wir großen Handlungsbedarf.

Das BLV: Wo gibt es in Bremen-Nord die größten Brennpunkte und wie sollte den Missständen dort am besten begegnet werden?
Lencke Steiner: Herausforderungen sehen wir besonders in Blumenthal und bei der Grohner Düne, aber auch Teile von Burg sind betroffen. Unsere Strategie sieht vor, die Stadtteile aufzuwerten und die Grohner Dühne zurückzubauen in den nächsten 20 bis 30 Jahren. Wir möchten die Bildung stärken, denn eine unzureichende Bildung und Perspektivlosigkeit sorgen für Armut. Zudem streben wir an, die Polizeistärke massiv zu erhöhen und damit eine bessere Sicherheit zu ermöglichen

Das BLV: Welche Potenziale gibt es in der Region?
Lencke Steiner: Das Vulkan-Areal einschließlich BBV-Gelände sowie das ehemalige BWK-Areal bieten die Chance für neue Arbeitsplätze und für die Ansiedlung neuer Firmen.
 
Das BLV: Wo sollte in den kommenden vier Jahren schnell und unbürokratisch investiert werden?
Lencke Steiner: Auf dem BWK-Gelände. Hier soll möglichst bald der Campus für ein neues, alle Bremen-Norder Stadtteile umfassendes, Berufsschulzentrum entstehen.

Das BLV: Wie sollte aus Ihrer Sicht künftig mit dem Areal des Tanklagers Farge umgegangen werden?
Lencke Steiner: Das Gelände gehört zu großen Teilen zu Niedersachsen und befindet sich im Besitz der bundeseigenen BIMA. Nach gründlicher Dekontaminerung und Räumung etwaiger Blindgänger sollte das Areal weitgehend der Renaturierung zugeführt werden.

Das BLV: Was fällt Ihnen ein zu...
Brexit: Bitte nicht!

Fridays for Future: Wichtiger Impuls.

Carsten Sieling: Nett.

Vorbildfunktion der Politiker: Mehr davon.

Sport: Body pump.

Kultur: Macht Spaß.

Das BLV: Vielen Dank für das Interview!


Artikel vom 13.05.2019

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