Sanierung der „Regina“ ist möglich

Beginn der Maßnahmen soll im kommenden Jahr sein

Der Schlepper „Regina“ ist ein Wahrzeichen von Vegesack.   Foto: nik

Artikel vom: 26.08.2026

Vegesack – (rdr) Thomas Rutka hatte eine gute Nachricht dabei, als er am Montagabend in der Vegesacker Beiratssitzung vorsprach. Der erste Vorsitzende des MTV Nautilus berichtete von einem Gutachten. In diesem sei festgestellt worden, dass die Substanz des Schleppers „Regina“ in einem Zustand ist, der es ermögliche, das Wahrzeichen so zu sanieren, dass es wieder Jahre lang halte. Das Schiff müsse komplett sandgestrahlt werden. 

Die Maritime Meile Bremen gGmbH werde den Schlepper im Januar übernehmen. Die Kosten für die Sanierung würden rund 100 000 Euro betragen, wo bei man von der Summe dank Spendern und Sponsoren schon mehr als die Hälfte zusammenbekommen habe. „Jeder Euro gilt“, machte Thomas Rutka deutlich. Wer für die Sanierung der „Regina“ spenden möchte, kann einen Betrag auf das Konto des Fördervereins Stadtgarten Vegesack mit dem entsprechenden Betreff auf das Konto bei der Sparkasse Bremen IBAN DE 7829 0501 0100 0501 2273 überweisen. 

„Wir hoffen, dass wir im kommenden Jahr aktiv mit den Baumaßnahmen beginnen können“, erklärte Thomas Rutka. „Die Regina ist wichtig für den Standort Vegesack“, machte Heike Sprehe deutlich. Zugleich äußerte die Sozialdemokratin ihr Bedauern darüber, dass der Schlepper auch nach einer Sanierung innen nicht mehr genutzt werden könne. Andreas Kruse, CDU, regte an, zu schauen, wie die „Regina“ künftig besser vor äußeren Einflüssen geschützt werden könne. Da es kaum noch Vulkanesen gebe – auf dem Bremer Vulkan wurde der Schlepper einst gebaut – würde er es begrüßen, wenn wichtig Informationen abrufbar seien. Beispielsweise über einen QR-Code, so Thomas Pörschke von den Grünen. Ingo Schiphorst, parteilos, merkte an, dass er sich eine Prioritätenliste wünschen würde, wenn der Beirat in Erwägung zieht, das Sanierungsprojekt mit Globalmitteln zu unterstützen. Schließlich gebe es viele Schiffe in Vegesack. Holger Bischoff sagte zu Thomas Rutka begeistert: „Ihr werdet es schaffen!“ Und zur geplanten Gerüst-Einhausung im Rahmen der geplanten Sanierung erklärte der Sozialdemokrat: „Das Schiff kommt ins Dock an Land.“ Christoph Schulte im Rodde regte gar noch an, die Einhausung als Werbeträger zu nutzen. 

Der Beirat bekräftigte seinen Beschluss zur Unterstützung und kündigte an, die Vergabe von Globalmitteln für die Sanierung zu prüfen. 


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