Aus Überzeugung Mitglied im WIR geworden

Lüssums Quartiersmanager Ömer Kaya setzt auf „unverzichtbaren“ Austausch

Ömer Kaya arbeit als Quartiersmanager, ist aber als Privatperson Mitglied geworden. Foto: fr

Artikel vom: 20.08.2025

Bremen-Nord – (fr) Warum ich als Privatperson dem Wirtschafts- und Strukturrat Bremen-Nord beigetreten bin?

Als Quartiersmanager in Lüssum-Bockhorn erlebe ich täglich, wie wichtig es ist, Menschen, Institutionen und Ideen miteinander zu verbinden. Meine Arbeit zeigt mir immer wieder, dass nachhaltige Veränderungen nur entstehen, wenn unterschiedliche Akteure – von Unternehmen über soziale Einrichtungen bis hin zu engagierten Bürgerinnen und Bürgern – an einem Strang ziehen. Genau deshalb habe ich mich entschlossen, auch als Privatperson Mitglied im Wirtschafts- und Strukturrat Bremen-Nord zu werden.

Der Strukturrat bietet eine wertvolle Plattform, auf der Wirtschaft und gemeinnützige Träger ins Gespräch kommen. Dieser Austausch ist aus meiner Sicht unverzichtbar, denn beide Seiten können voneinander lernen und profitieren. So lassen sich zum Beispiel Ausbildungs- und Praktikumsplätze schneller vermitteln, wenn Betriebe und soziale Einrichtungen gemeinsam an Lösungen arbeiten. Junge Menschen finden dadurch rascher eine Perspektive, während Unternehmen engagierte Nachwuchskräfte leichter erreichen. Auch im Bereich Arbeitsintegration entstehen neue Chancen: Projekte oder Werkstätten, die gemeinsam umgesetzt werden, bieten Menschen aus benachteiligten Gruppen Orientierung und Qualifizierung – ein Gewinn für die Betroffenen und für den regionalen Fachkräftebedarf.

Aus meiner täglichen Quartiersarbeit weiß ich, wie viel Potenzial in solchen Kooperationen steckt. Unternehmen profitieren von frischen Sichtweisen und sozialem Engagement, während gemeinnützige Träger unternehmerisches Know-how, organisatorische Unterstützung und zusätzliche Ressourcen nutzen können. Aus dieser Verbindung entstehen Projekte, die allein kaum möglich wären. Mein Ziel ist es, diesen Brückenschlag aktiv mitzugestalten – sowohl im Quartier als auch auf regionaler Ebene. Denn zukunftsfähige Strukturen entstehen nur, wenn Wirtschaft und Zivilgesellschaft nicht nebeneinander, sondern miteinander arbeiten. Der Wirtschafts- und Strukturrat ist für mich ein Ort, an dem genau das möglich wird – und deshalb engagiere ich mich dort mit Überzeugung.


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