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„Sie haben eine stark ausgeprägte innere Uhr“

Ein Blick hinter die Kulissen der Landwirtschaft auf Harriersand


Ulrike und Bernd Stührenberg kümmern sich zu zweit um 130 Kühe. Hündin Zara möchte eigentlich lieber an den Strand, als zu arbeiten. FOTO: NAD

Harriersand (NAD) – Zara will an den Strand. Aufgeweckt läuft die Hündin auf dem Hof auf der Flussinsel hin und her. Doch bevor jemand Zeit hat, sie zu begleiten, müssen Ulrike und Bernd Stührenberg noch arbeiten. Auf ihrem Hof haben die beiden 130 Milchkühe. Zu zweit schaffen sie es nur dank diverser Robotore, die die Kühe melken, den Spalt im Stall sauber schieben, damit die Klausen der Nutztiere gesund bleiben oder  eine Maschine, die das Futter rausschiebt. Über digitale Anzeigetafeln wissen die beiden immer, was gerade los ist. Ein Rundgang über den Hof schadet aber nicht.
Schlafen, fressen, umhergehen oder gemolken werden – die Kühe auf dem Hof auf Harriersand können ganz unabhängig entscheiden, was sie gerade tun wollen. Sie können auch selbstständig raus auf die Weide, ein Sensor entscheidet dann, ob sie es dürfen oder nicht. Denn bevor es aufs Grün geht, müssen sie gemolken werden. „Sie haben eine stark ausgeprägte innere Uhr“, berichtet Bernd Stührenberg. Sie seien sehr schlau. Sie wüssten von selbst, wann sie mal wieder gemolken werden müssen und stellen sich dann für eine der zwei Melkrobotoren an. Teilweise würden sie sogar einen bevorzugen. 24 Stunden ist das Gerät im Einsatz. Nach ein paar Minuten sind die Kühe fertig. Der Roboter erkennt die Nutztiere anhand des Sensors. Durch diese Überwachung weiß der Landwirt auch, wenn ein Tier von der Norm abweicht und es kann behandelt werden, bevor es überhaupt erst krank wird.
Auf den Außenplatz zieht es die Kühe auch – allerdings nicht bei viel Sonnenschein, wie der Landwirt erklärt. „Kühe mögen keine Hitze.“ Deshalb sehe man sie dann auch nicht auf dem Außenplatz. „Alles über 21 Grad ist Stress.“ Regen macht den Kühen nichts aus. Auch bei minus zehn Grad stehen sie draußen. Aber Schnee gefällt ihnen nicht.  „Kühe brauchen sehr viel frische Luft“, berichtet Bernd Stührenberg. Deshalb sind die Fenster in den Ställen immer offen. „Geschlossene gehen gar nicht“, findet der Landwirt. Zudem berichtet er, dass es die Tiere richtig toll finden, gebürstet zu werden.
Im Durchschnitt 3,2 Mal werden die Kühe am Tag gemolken. 35 Liter Milch ergibt das. Auf das Jahr gerechnet beträgt die Herdenleistung 11000 Liter. Am Tag trinken die Kühe 100 Liter Wasser, das leicht angewärmt ist. „De Tiere fühlen sich hier wohl, sonst würden sie nicht so eine Leistung geben“, ist Bernd Stührenbergs Meinung. Er mache sich natürlich auch Gedanken, denkt aber, dass es in Ordnung sei, wie er und seine Frau die Kühe halten. Er ist auch immer offen dafür, interessierte Gruppen herumzuführen. Die Hofnachfolge ist auch gesichert: der Sohn wird ihn später übernehmen. Derzeit hat er noch ein eigenes Unternehmen.


Artikel vom 09.07.2019

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