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  16.07.2018 - 08:46 Uhr

  

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„Auf die Technik kommt es an“

Frank Schröder berichtet über den Deutschen Alpenverein, Sektion Bremen e.V.


Die Bremer Hütte in den Stubaier Alpen. Wer sie erreichen will, muss rund 1000 Höhenmeter überwinden. FOTO: FR
Bremen (AS) – Da lebt man im plattesten Flachland, und was ist in Bremen zu finden? Ein Alpenverein! Und dieser hat in der Hansestadt sage und schreibe 4800 Mitglieder, berichtet Frank Schröder, vom Deutschen Alpenverein Sektion Bremen e.V.. Der Dachverband, der Deutsche Alpenverein (DAV) habe 1,1 Millionen Mitglieder.
Der Nordbremer Frank Schröder ist Wart der Bremer Hütte in den Stubaier Alpen, die der Verein neben der Nauderer Hütte am Reschenpass unterhält. „Die Hauptaufgabe des Alpenvereins ist, die Alpenwelt den Menschen zugänglich zu machen“, sagt er. Dazu müssen Hütten und Wege erhalten werden.
Seit 2015 ist er Hüttenreferent. Er selbst habe als Jugendlicher die Berge nicht spannend gefunden, doch heute, wo er als Leiter der Konstruktionsabteilung für Elektrotechnik im Schiffbau hart eingespannt sei, wisse er die Entspannung und Entschleunigung zu schätzen, die Tages- und Mehrtagestouren in den Bergen brächten.
Die Hütte liegt 2413 Meter hoch in einem Naturschutzgebiet und ist von etwa Mitte Juni bis Ende September – abhängig von der Schneelage – geöffnet. Die Pächter Anni und Georg Seger kümmerten sich um den Hüttenbetrieb und meldeten sich in Bremen, wenn beispielsweise Geld für Holz – um das Wegenetz zu erhalten – oder für neue Bettwäsche benötigt werde.
Der Talort Gschnitz liege bei etwa 1400 Metern Höhe, so dass bis zur Hütte 1000 Höhenmeter zu überwinden seien.
„Es ist mystisch, wenn man vor Sonnenaufgang draußen ist und die Sonne über die Bergspitzen kommt. Das hat schon was“, erklärt Frank Schröder. Es sei beruhigend, in der Natur alleine zu sein oder das Hüttenleben zu genießen, bei dem man mit anderen schnell ins Gespräch komme, so der 48-Jährige. In der Hütte träfen sich Menschen aus vielen Nationen, vor allem aber Europäer.
Aufgestanden werde um 6 Uhr, spätestens um 7 Uhr gefrühstückt. Das Tagesziel sollte zu Mittag erreicht sein. 19 Uhr gibt es Abendessen, die Hüttenruhe für alle Schläfer auf den 87 Plätzen gilt ab 22 Uhr. Geschlafen wird in Mehrbettzimmern oder in Schlaflagern. „Das ist eine ganz andere Urlaubsform als Remmidemmi auf Mallorca“, schmunzelt Frank Schröder.
Das Trinkwasser für die Hütte erzeugt der Verein selbst aus Schmelzwasser des Gletschers oder Regenwasser. Der Liter koste in der Herstellung fünf Euro, berichtet der Hüttenwart. Das Wasser ist knapp: „Wir haben nur 200 Liter“. Wer drei Minuten duschen will, zahle vier Euro. Zirka für ein Drittel der Gäste – bei voller Besetzung – reiche es. Die anderen seien woanders oder am nächsten Tag dran. Wer sich daran nicht stört, kann Nadelwälder, Almwiesen und Hochmoore genießen oder Murmeltiere oder Steinböcke entdecken.
Mehr Infos zur Hütte gibt es unter www.bremerhuette.at.
Ein zentraler Baustein des Alpenvereins Bremen, der seit 1886 besteht, sei das „Unterwegs-DAV Kletterzentrum Bremen. Klettern sei in den vergangenen Jahren in Deutschland immer beliebter geworden, und so habe auch die Sektion Bremen, die im Weserbergland dem Hobby frönte, eine Kletterhalle – direkt neben der Uni Bremen – gebaut, die im Dezember 2015 eröffnet wurde. Hier können an 18 Meter hohen Wänden Kletterrouten probiert werden.
Klettern sei nicht altersabhängig, so Frank Schröder. Es komme nicht auf Ausdauer, sondern auf Technik an. Und so gibt es sowohl Jugendgruppen, sondern auch solche, in denen über 50-, 60- und 70-Jährige kletterten. Infos: www.kletterzentrum-bremen.com.

Artikel vom 10.07.2018




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