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  24.02.2018 - 20:56 Uhr

  

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„Der Wind wird rauer!“ 

Diskussion um „Schuldkult“-Vorwurf 


Der Denkort Bunker Valentin erinnert daran, was Menschen
einander antun können. FOTO: AS 

Farge (AS) – Die Nacht hatte linderndes Schwarz über den Bau gestrichen. Doch sollten das die Menschen auch: das Wort „Schuldkult“ einfach überstreichen – oder als „Denk-mal“ stehen lassen? Darum ging es am Montagabend bei der Kulturausschusssitzung, die beim Bunker Valentin stattfand. Zum Thema „‚Schuldkult‘ – Ein Vorwurf an unsere Gesellschaft als Herausforderung für uns alle“ waren Bürgerschaftspräsident Christian Weber, Dr. Thomas Köcher, Leiter der Landeszentrale für Politische Bildung, und Dr. Marcus Meyer, Projektleiter vom Denkort Bunker Valentin vor Ort. Ortsamtsleiter Peter Nowack, der eingeladen hatte, berichtete noch einmal von den Schmierereien am Bunker und auf dem Jenny-Ries-Platz. Christian Weber erklärte, er  könne viele solcher Beispiele aufzählen. Deshalb: „Diese Auseinandersetzung ist notwendig!“, unterstrich er.

Dr. Marcus Meyer berichtete von Sprengstoffanschlägen und Beschmierungen in Gedenkstätten. „Der Wind wird rauer!“ Er fände „Schuldkult“ nicht harmlos und betonte die Wichtigkeit der Erinnerungspolitik; sie sei ein Grundpfeiler der demokratischen Gesellschaft.

Dr. Thomas Köcher berichtete, er habe sich auf der Bundesgedenkstättenkonferenz die Meinung anderer Teilnehmer geholt. „Lasst es stehen und versucht etwas draus zu machen“, habe es geheißen. Wenn es übergepinselt würde, sei ja der Gedanke dahinter immer noch da, und es könne der Vorwurf kommen, man versuche etwas zu „übertünchen“. Ideen seien gewesen, mit Künstlern etwas „drumherum“ zu entwickeln oder pädagogisch damit umzugehen.

„Empörung bringt uns nicht weiter. Sondern selbstbewusste Antworten“, so Dr. Marcus Meyer. „Menschenfeindlichkeit hat in der Gesellschaft keinen Platz“, unterstrich er.

Diskutiert wurde auch das Für und Wider des „Schuldkult“-Vorwurfs in den Medien. Gefordert wurde eine bessere Information und Bildung der Schüler; Politik und Geschichte sollten im Unterricht wieder eine größere Rolle spielen.

„Am Denkort erlebt man, wie man mit sowas umgehen kann, was unsere Vorväter meinten tun zu müssen“, erklärte Peter Nowack. Der Beirat werde sich nun für eine benötigte pädagogische Kraft für den Denkort einsetzen. 


Artikel vom 30.01.2018




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