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Ist E-Mobilität die Zukunft? 

Ratsmitglieder sprachen über Antrag der Grünen zur Ladeinfrastruktur 

Ritterhude (NAD) – Das Thema „E-Mobilität“ beschäftigte die Ratsmitglieder kürzlich sehr. Grund war ein Antrag der Grünen. Die Fraktion wünschte sich, dass die Verwaltung einen Plan für die kurz-, mittel- und langfristige Verbesserung der Ladeinfrastruktur in Ritterhude aufstelle. Später solle dann darüber diskutiert werden, um eine politische Entscheidung zu treffen. „Wir wollen nur überlegen, wo wir sie hinstellen würden, wenn sie gebraucht werden“, erklärte Wolfgang Hädrich. Das traf allerdings nicht in allen Fraktionen auf Zuspruch.

Für Jürgen Ahlers (Bürgerfraktion) müsse die Gemeinde Kontakt mit den Osterholzer Stadtwerken aufnehmen, da diese für den Strom zuständig seien. Der E-Mobilität steht er aber positiv entgegen: „Für mich ist das ganz klar die Zukunft. Nach der Dieselkrise ist die Automobilindustrie viel weiter weg als in anderen Ländern.“

Jürgen Kuck (SPD) war da anderer Ansicht: „Es ist überhaupt nicht klar, ob E-Mobilität der Weg der Zukunft ist.“ Es sei nicht geklärt, was mit den Batterien geschehe. Zudem werde morgens das Auto gefahren und abends mit Kohleenergie geladen. Die Gemeinde sehe er nicht in der Verantwortung.

Bürgermeisterin Susanne Geils (SPD) bemerkte, dass die Verwaltung viel zu tun hätte und nicht mal eben so einen Plan aufstellen und nach Fördermitteln schauen könne. Außerdem bezog sie sich auf Norwegen, wo die E-Mobilität gut funktioniere. „Das ist eine ganz andere Infrastruktur.“ An den dortigen Schnellladestationen könnten die Autos zudem in wenigen Minuten laden.

Giselher Klinger (CDU) sieht die Zukunft eher im Antrieb durch Wasserstoff. „Elektro ist ja ganz nett, aber wo kommt das her?“

André Hilbers (Grüne) fährt selbst ein E-Auto. Er lade es in Bremen an einer Ladesäule. „Ich sehe keine wirkliche Alternative.“ Wasserstoff könne die E-Mobilität ja ergänzen, fand er.

Zu einer Abstimmung kam es aber nicht. Die Grünen stellten den Antrag zurück. Die Mitglieder wollen ihn neu formulieren und auf der nächsten Sitzung auf die Tagesordnung stellen.

Ein weiterer Antrag der Grünen fand mehr Zuspruch unter den Ratsmitgliedern. Es ging um Ausgleichszahlungen für Naturschutzprojekte. Die Fraktion wünschte sich, dass die Verwaltung Pläne vorlegt, wofür diese Mittel genutzt  werden  könnten und wie viel diese Maßnahmen nach Abzug der Zuschüsse kosten würden. Zudem soll die Verwaltung entsprechende Zuschüsse  für die Umsetzung  von Naturschutzmaßnahmen  aus den Ausgleichszahlungen bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt, nachdem der Rat sich auf Projekte geeinigt habe. Die Fraktion hatte auch ein paar Vorschläge parat: Neophytenbekämpfung in den Naturschutz- und Landschaftschutzgebieten – als Beispiel nannte Wolfgang Hädrich das Heerweger Moor –, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im lhlpohler Moor, Renaturierung der Ritterhuder Beeke, die Biotopvernetzung und Blühwiesen. Die Ratsmitglieder waren einstimmig dafür. 


Artikel vom 02.10.2017




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