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  17.01.2018 - 07:37 Uhr

  

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Kollektive Empörung 

Keine Referenten entsandt: Vegesacker Beirat wirft Verkehrssenator Arroganz vor

Vegesack (RDR) – In der jüngsten Regionalausschusssitzung wurden die Veränderungen im Netz der BSAG in Bremen-Nord zum Fahrplanwechsel im Dezember vorgestellt. Die Beiräte aus Burglesum und Blumenthal zeigten sich zufrieden, hatte man doch ihren Beschlüssen weitestgehend entsprochen. Anders sah es dagegen bei den Vertretern aus Vegesack aus.

Und so befand sich das Thema auch in der Beiratssitzung am vergangenen Donnerstag wieder auf der Tagesordnung. Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt war sein Unmut anzumerken, als er den Anwesenden erklären musste, dass trotz Einladung weder Referenten des Senators für Bau, Umwelt und Verkehr noch jene aus dem Hause der BSAG erschienen waren. Zornig waren auch betroffene Bürger, unter anderem Mitglieder der Siedlergemeinschaft Aumund, die sich zur Sitzung aufgemacht hatten, um den Verantwortlichen ihre Meinung zum Thema zu Gehör zu bringen.

Heiko Dornstedt erinnerte an Beschlüsse, in denen beispielsweise Alternativen zur Einstellung der Linien 87 und 99 gefordert worden waren.  So wird der Knotenpunkt Aumunder Bahnhof mit dem Bus beispielsweise nicht mehr direkt aus dem Wohngebiet um Hünertshagen und Lerchenstraße angefahren.

Er habe die Beschlüsse an das Verkehrsressort übermittelt und mehrfach vergeblich eine Antwort eingefordert, erklärte Heiko Dornstedt weiter. Torsten Buhlmann (CDU) empfand das Fortbleiben des Senators in dieser Angelegenheit als „bodenlose Frechheit“ und forderte, als Beirat erneut Druck zu machen. „Man muss das ernstnehmen, was der Bürger möchte!“, so der Christdemokrat weiter.

Cord Degenhard, Fraktionssprecher der Wählervereinigung Bürger In Wut (BIW), erinnerte an ein Schreiben aus dem Verkehrsressort, in dem es darum ging, mit Einsparungen im Busnetz in Bremen-Nord Straßenbahnen in der Innenstadt zu finanzieren. Degenhard sprach von einem „ungeheuerlichen Vorgang“ und ärgerte sich offenkundig, dass „es mal wieder Bremen-Nord trifft.“

Wilfried Sulimma (SPD) stimmte beiden Vorrednern zu, Es sei unverschämt, dass kein Behördenvertreter erschienen sei und außerdem völlig falsch, in dieser Zeit Buslinien zu streichen. Thomas Pörschke (Grüne) brachte ansatzweise Verständnis für Maßnahmen der BSAG auf, denn diese sei gezwungen, das Angebot ständig zu überprüfen. Über 1600 Unterschriften für zwei Petitionen würden allerdings den Bedarf zum Erhalt der Linien zeigen, so der Grüne weiter.

Schlussendlich einigte sich der Beirat einstimmig auf einen Beschluss, in dem gegen das Fortbleiben der Verantwortlichen aufs Schärfste protestiert wurde. Weiterhin akzeptiert das kommunale Gremium die Einstellung der Linien nicht und erklärt, dass Schienenverkehr kein Ersatz für die Busse sei.

Weiterhin wollen Ortsamts-leiter, Beiratssprecher und sein Stellvertreter ein persönliches Gespräch beim Verkehrssenator, um ihre Anliegen direkt vorzubringen. Außerdem wünscht der Beirat eine Kundenbefragung und die Berücksichtigung der entsprechenden Ergebnisse. 


Artikel vom 02.01.2018




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