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Zwei Ärzte für viele Kinder 

Mediziner schlagen Alarm und fürchten um die Versorgung in Blumenthal 


In Blumenthal wird die Unterversorgung von Kindern, insbesondere von Säuglingen, befürchtet. FOTO: MEV 

Blumenthal (RDR) – Vor einem Jahr gab es in Lüssum eine Engpass-Situation für Patienten, als zwei Allgemeinmediziner ihre  Praxen aus Altersgründen aufgaben.

In einer Sendung von Radio Bremen haben nun Kinderärzte und Blumenthals Ortsamtsleiter Peter Nowack Alarm geschlagen. Danach  können beispielsweise die zwei Kinderärzte in Blumen-thal höchstens fünf Neugeborene pro Woche versorgen.

„Die bereits ernste Kinderarztsituation in Bremen-Nord hat sich damit nochmals verschärft. Die wenigen Kinderärzte sind schon lange am Limit und fordern schon lange von ihrer Interessenvereinigung dringende Unterstützung“, erklärte die Nordbremer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Heike Sprehe. „Dass die eigenständige Kassenärztliche Vereinigung mit Zahlen aus dem Jahr 1993 bei der „Bedarfsplanung“ operiert, ist mehr als fahrlässig gegenüber einer sachgerechten ärztlichen Versorgung aller Kinder in Bremen-Nord.“

Peter Erlanson, gesundheitspolitischer Sprecher der LINKEN in der Bremischen Bürgerschaft, erklärte dazu: „Wenn man bedenkt, dass jetzt die Grippe- und Erkältungszeit anbricht, dann ist dies ein Skandal.“

Blumenthal sei ein durch Zuzug wachsender Stadtteil und mit hohen Armutsrisiken verbunden. Erlanson fordert den Senat auf, dafür zu sorgen, dass eine ausreichende Versorgung sichergestellt ist. „Die in Schieflage geratene Verteilung der Ärzte muss zugunsten der unterversorgten Stadtteile neu strukturiert werden. Konkret braucht Blumenthal unbedingt einen dritten Kinderarzt, damit Patienten und Patientinnen nicht kilometerweit mit ihren kranken Kindern fahren müssen, ausreichend Zeit für Behandlung vorhanden ist und nicht noch weitere Familien abgewiesen werden müssen“, so Erlanson abschließend.

Die Gesundheitssenatorin habe bereits viele Gespräche mit der Kassenärztlichen Vereinigung geführt und auf eine geänderte Zuweisungspraxis hingewirkt, so Heike Sprehe. Auch der Senat habe bereits kurzfristig reagiert und es würden an einigen Grundschulen zumindest Gesundheitsfachkräfte die Kinder mit Vorsorgeaufgaben betreuen.

„Ich erwarte, dass die KV eine flächendeckende kinderärztliche Versorgung stadtteilnah sicherstellt und der Realität anpasst. Es ist unverantwortlich, wenn kranke Kinder gar nicht oder wegen langer Warte- und Wegezeiten stundenlang verzögert ärztlich versorgt werden können. Die KV erfüllt nicht ihren gesetzlich zugewiesenen Sicherstellungsauftrag; es muss über mögliche Konsequenzen nachgedacht werden“, erklärte die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Heike Sprehe abschließend.  


Artikel vom 06.12.2017




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