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  18.10.2017 - 05:52 Uhr

  

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 Regionalbahn: Nichts geht mehr

 Bahnübergang in der Besanstraße ist seit dem Wüten „Xaviers“ blockiert


 Im Bereich des Bahnübergangs Besanstraße zeigt sich seit Tagen dasselbe Bild: die stehende Regionalbahn, die ein Durchkommen unmöglich macht. FOTO: RDR
 Blumenthal – In der Besanstraße geht seit Donnerstag nichts mehr. Nachdem Orkan „Xavier“ gewütet hat, sind nicht nur diverse Bäume in Bremen-Nord umgeknickt, sondern es hat auch die Oberleitung der Nordwestbahn getroffen. „Wird sind auf Strom angewiesen, und so lange die Oberleitung nicht repariert ist, gibt es keine Möglichkeit, die Bahn von den Schienen zu holen“, erklärte Stephanie Nölke, Sprecherin der Nordwestbahn. Das Schienenfahrzeug mittels Diesel-Lok vom Bahnübergang zu ziehen, sei keine Option. „Denn der ganze Streckenabschnitt zwischen Burglesum und Farge ist ja zurzeit gesperrt“, erklärte Stephanie Nölke weiter. „Da kann dann auch kein anderes Fahrzeug heranfahren.“
Das sieht Blumenthals Orts-amtsleiter Peter Nowack anders. Er ärgert sich, dass vor allem sein Stadtteil betroffen ist. Als freigestellter Betriebsrat im Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn in Sebaldsbrück pflegt er noch immer guten Kontakt zu den Kollegen. Und so hat er sich erkundigt und glaubt nun nicht mehr daran, dass der Einsatz einer Diesellok nicht möglich gewesen wäre. In Sebaldsbrück hätte eine Notbahn bereit gestanden, die für einen Einsatz geeignet gewesen wäre, habe man ihm versichert. Man hätte auch die entsprechenden Sondergenehmigungen bekommen, um die gesperrte Strecke zu befahren und den Bahnübergang in der Besanstraße freizuräumen.
Stephanie Nölke hofft, dass die Oberleitung am heutigen Mittwoch repariert sein und der Bahnverkehr wieder aufgenommen wird. Das werde wohl schneller der Fall sein, als die Wiederinbetriebnahme der Strecke zwischen Oldenburg und Bremen, glaubt die Sprecherin.
Bei der Deutschen Bahn konnte man diesbezüglich keine Auskunft geben. „Unsere Strecke endet in Vegesack“, erklärte eine DB-Sprecherin aus Hamburg und verwies auf die Farge-Vegesacker-Eisenbahn (FVE) als Zuständige für die Strecke bis zum nördlichsten Zipfel Bremens. Dort wiederum spielt Romy Mothes von FVE, einem Unternehmen der Captrain Deutschland GmbH, den Ball zurück zur Deutschen Bahn. Der gestrandete Zug am Bahnübergang Besanstraße stünde nämlich nur dort, weil es eine Beschädigung der Oberleitung in St. Magnus gegeben habe und deshalb die Stromverzorgung nicht gewährleistet sei. „Von einer Beschädigung in unserem Bereich zwischen Farge und Vegesack ist uns nichts bekannt.“ Allerdings habe sie von der DB Regio Netz AG die Information erhalten, dass die Züge frühestens am heutigen Mittwoch wieder auf der Strecke verkehren können.
Stephanie Nölke  bedauert, dass der Zug ausgerechnet auf dem Bahnübergang an der Besanstraße steht, wo die Strecke auch noch einspurig ist, und somit kein Durchkommen für Fußgänger, Radfahrer oder motorisierte Verkehrsteilnehmer ermöglicht. Gleiches gilt natürlich auch für Polizei und Feuerwehr. Obwohl die Strecke seit nunmehr fast einer Woche nicht mehr von der Nordwestbahn befahren werden kann, könne man nicht jedem Kunden pauschal eine Entschädigung anbieten. Da allerdings an dieser Stelle kein Busnotverkehr eingerichtet worden sei und man ausschließlich auf die BSAG verweise, empfiehlt Stephanie Nölke, Kontakt mit der Nordwestbahn aufzunehmen. „Am besten über das Formular auf unserer Website“, so die Sprecherin. Diese Anliegen würden mit Priorität bearbeitet. „Jeder Einzelfall wird geprüft und es wird geschaut, ob Regressansprüche möglich sind“, sagt Stephanie Nölke den Betroffenen zu. AKTUALISIERT: Die Bahn wurde wenige Stunden nach unserer Anfrage vom Bahnübergang an der Besanstraße entfernt.

Artikel vom 11.10.2017




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