Werbung in der BLV Wochenzeitung: Mediadaten · Kleinanzeigen Rund um Ihre Zustellung · Kontakt · Impressum
  17.12.2017 - 05:14 Uhr

  

 Aumund (JEN) – Um dem Anspruch einer gebundenen Ganztagsschule gerecht zu werden, steht der Grundschule Alt-Aumund ein mehrteiliger Umbau bevor. Zusammen mit den Architekten Luise Lübke, Hannes...

weiterlesen...

 
 Grambke – (AS)  Das Grambker Seebad bleibt im Gespräch – und das ist gut so. Beim Dezember-Bürgerschnack gab Herman Roslot von den Ehrenamtlichen des Bades einen Rückblick und eine Vorschau, die...

weiterlesen...

 
 Rönnebeck – (RDR) Das Bauprojekt der Reihenhaus AG heißt „Am Geesthang“. Das Unternehmen errichtet auf dem ehemaligen Dewers-Gelände an der Rönnebecker Straße einen Wohnpark. Vor gut einem Jahr...

weiterlesen...

 
   
Share |

„Rush Hour“ im Klinikum 

Gerade zur Mittagszeit kommen viele Patienten, um sich behandeln zu lassen 


Chefarzt Dr. med. Frank Wösten steht im Schockraum, in dem schwerverletzte Personen behandelt werden. Hier läuft die Behandlung nach einem bestimmten Schema ab. FOTO: NAD 

Bremen-Nord (NAD) – Freitag, 12 Uhr, in der Zentralen Notaufnahme des Klinikums Bremen-Nord. 18 Personen werden derzeit behandelt. Drei weitere warten am Aufnahmetresen. Ein Rettungswagen bringt einen Patienten. Die drei Pflegekräfte laufen hin und her. Sie haben viel zu tun, da eine aus dem Team fehlt. „Rush Hour“, sagt ein Arzt zu Chefarzt Dr. med. Frank Wösten, der sich nach dem Stand informiert hat. Zwischen 10 und 15 Uhr sowie 17 und 21 Uhr sei die Notaufnahme am stärksten frequentiert, erzählt der Chefarzt. Hinzu komme die Winterzeit, in der nach Erfahrung mehr Patienten kommen als sonst.

„,Hinter dem Krankenhaus‘ ist für Bremen-Norder ein Begriff“, erzählt Dr. med. Frank Wösten. Das sei eine Besonderheit, dass sich die Notaufnahme dort befinde. Bevor er am Klinikum anfing, kannte er das so nicht.

Der erste Anlaufpunkt ist die Annahme. Dort werden die Ankömmlinge ins Sys-tem eingepflegt. Ein Pieper unterrichtet die Schichtmeldung dann darüber, dass ein neuer Patient gekommen ist. So schnell es in dem Moment geht, komme jemand von dort zum Angekommenen.

Den Patienten werden fünf verschiedenen Farben zugeteilt, die die schwere ihrer Verletzungen feststellen: rot, orange, gelb, grün und blau. „Rote und blaue Patienten sind gerade nicht im System“, stellt Dr. med. Frank Wösten nach einem Blick fest. Dort kann er auch sehen, wo sich die Patienten gerade befinden. Einer wird geröngt. Der Mediziner entdeckt zudem, dass noch ein Behandlungsraum frei ist.

Viele Patienten kämen in die Notaufnahme, weil sie ihren Hausarzt nicht erreichen oder Annahmestopp sei und sie keinen Arzt finden. Deshalb sei es zur Mittagszeit auch so voll, berichtet der Chefarzt der Notaufnahme. Der Ärztliche Bereitschaftsdienst, der gleich um die Ecke zur Notaufnahme ist, beginne erst um 19 Uhr. Der Mediziner wünscht sich, dass er schon um 10 Uhr anfangen würde. Mittwochs ist ab 15 Uhr jemand vor Ort. Am Wochenende sei es gut, dann sei der Dienst von 8 bis 23 Uhr besetzt.

Neben dem Eingang für die Ankömmlinge, die zu Fuß kommen, gibt es auch einen für den Rettungswagen. Dort steht gerade einer und liefert einen Mann ab. „Er ist ansprechbar“, stellt der Chefarzt fest. Er müsse also nicht in den Schockraum. Dieser befindet sich gleich eine Tür weiter und ist für schwerverletzte Personen gedacht. Dort können bereits erste Eingriffe vorgenommen werden. Dabei wird nach einem bestimmten Ablauf gearbeitet. Wenn der Patient eine offene Fraktur am Bein habe, sehe das zwar schlimm aus, aber die Atemnot werde zu erst behandelt, erklärt Dr. med. Frank Wösten.

Die Patienten, die mit dem Rettungsdienst kommen, werden ebenfalls in einem Sys-tem erfasst und auf einem Bildschirm angezeigt. Dort steht unter anderem eine ers-
te Einschätzung der Sanitäter, Geschlecht und Alter der Betroffenen sowie, ob sie mit einem Notarzt gekommen sind. In der vergangenen Stunde seien vier Personen eingeliefert worden, stellt der Chefarzt fest. Dazu kommen noch die, die selbst hergekommen sind. „Zehn bis 15 Patienten behandeln wir in den Hochzeiten in der Stunde.“ Im Schnitt seien es 90 pro Tag.

Warum gerade in den Winterzeiten so viele in die Notaufnahme kommen? Der Chefarzt kann das nur vermuten. Durch die kalte, feuchte Luft würden bei chronisch Kranken Atemwegserkrankungen zunehmen. Es gäbe vermehrt Infektions- und Kreislauferkrankungen. Zudem ist es dann glatter. 


Artikel vom 06.12.2017




» Leserbrief zu diesem Artikel schreiben
« zurück zur Übersicht

E-PAPER





» Ausgabe vom 13.12.2017 öffnen


» E-Paper Archiv öffnen


BEILAGEN


  • Meyerhoff TG 48
  • Meyerhoff Trendstore-Prospekt


SITEMAP


Startseite
Nachrichten
Vegesack  
Lesum  
Blumenthal  
Ritterhude  
Schwanewede  
Aus der Region  
Kleinanzeigen
Kleinanzeige aufgeben  
Unser Team
Geschäftsleitung/Anzeigenleitung  
Anzeigenberater  
Anzeigenabteilung  
Redaktion  
Druckvorstufe  
Sekreteriat/Verwaltung  
Vertrieb  
Online Medien
Archiv  
Epaper Archiv  
Mediadaten
Mediadaten / Preisliste  
Media-Analyse  
BVDA "Durchblick"-Preis  
Zustellung
Ansprechpartner  
Zustellungsreklamation  
Austrägerbewerbung  
Impressum
Kontakt  
Impressum  
Öffnungszeiten  

PARTNERVERLAGE

Hunte Report Oldenburg   SonntagsZeitung   Wesermarsch am Sonntag
Cloppenburger Wochenblatt   Sonntagsblatt Vechta  

 

 
Fr. Pörtner Verlags-GmbH & Co. KG · Kapitän-Dallmann-Straße 41 · 28779 Bremen · Tel. 0421 690550 · das.blv-wochenzeitung@t-online.de                     · Kontakt          · Impressum