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  18.10.2017 - 05:51 Uhr

  

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 200 Jahre Kirchengemeinde Vegesack

 Umfangreiche Buchveröffentlichung erscheint zum Jubiläum


 Ingbert Lindemann, Volker Keller, Susanne Böttcher und Torsten Kropp (von links) stellten das 256 Seiten umfassende Buch über das Kirchenjubiläum vor.FOTO: TH
 Vegesack – (TH) Die evangelische Kirchengemeinde Vegesack blickt auf eine 200-jährige Geschichte zurück. Erst mussten größere Meinungsstreitigkeiten zwischen Lutheranern und Reformierten ausgefochten werden, bis es zu einem Kirchenneubau kam. „Wichtig ist, dass etwas Gemeinsames geschaffen wurde. Denn heute wird mehr das Trennende betont“. Torsten Kropp, ehrenamtlich aktiv in der Kirchengemeinde Vegesack, würdigte zugleich den im Jahr 2006 geschlossenen Gemeindeverbund, der inzwischen vier Gemeinden umfasst. Das stelle im Jubiläumsjahr 2017 eine besondere Leistung dar.
Zum runden Geburtstag erscheint ein umfangreich gestaltetes Lesebuch, dass auf 256 Seiten reich bebildert ist und in lebendiger Art und Weise das Gemeindeleben widerspiegelt. „Es ist ein Werk geschaffen worden, dass weit über die 200-jährige Kirchengeschichte hinausgeht“, so Kropp.
Vor über zwei Jahren wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich zum Ziel gesetzt hatte, die Geschichte zusammenzustellen. „Die hier vorliegende Chronik erzählt von Menschen und Gebäuden, vom Kirchhof und Friedhof, vom Kindergarten und der Diakonie, von der Jugendarbeit und der Kirchenmusik, vom Gemeindealltag und von festlichen Gottesdiensten“, ist dem Klappentext zu entnehmen.
Mit dem Donat Verlag Bremen fanden die Herausgeber Thomas Begerow, Volker Keller und Ingbert Lindemann mit Helmut Donat einen Verleger, der sich für das Projekt einsetzte. Herausgekommen ist ein umfangreiches Werk, das ein überzeugendes Spiegelbild liefert über das Gemeindeleben. Das wird in den Portraits „Zu Besuch bei Vegesackern“ spürbar deutlich. Beispielsweise war für Susanne Böttcher, Verwaltungsbauherrin der Gemeinde, die Vielfalt und Offenheit ein wichtiges Kriterium, sich in der Gemeinde zu engagieren.
Dank des Verbundes wird heute eine größere Auswahl an Kursen und Veranstaltungen angeboten, die sich jedes Gemeindemitglied aussuchen kann. Trotzdem behält jede einzelne Gemeinde ihre besonderen Schwerpunkte. Kinder- und Jugendarbeit wurde stets groß geschrieben. Das beweisen die ev. Kita und Krippe sowie die ev. Jugend.
Wer kann sich noch an Bezeichnungen wie Jungschar erinnern, ein durchaus gängiger Begriff in den 60er Jahren? Im Fokus standen damals größere und kleinere Freizeiten, die unter der Leitung des Diakons Klaus Nebelung bis nach Dänmark und Holland führten.
Im Kapitel Bach, Beatmesse und Sakropop erinnert Ingbert Lindemann an die Vegesacker Kirchenmusik, ein spannendes Kapitel, das im Jahr 1950, dem Geburtsjahr der Kantorei, seine Anfänge nahm.
Um den Besuch der Kirchenbesuche zu bessern, schlug Pastor Volker Keller vor, regelmäßige Popgottesdiens-te einzuführen. Locker und fröhlich, begleitet von neuen Liedern, sollte es zugehen, um Menschen anzusprechen, denen die üblichen traditionellen Gottesdienste nichts mehr sagten. Die Premiere der neuen Reihe „Treffpunkt-Halbelf“ wurde ein großer Erfolg, schreibt dazu Dietmar Waitkus.
„Du wohnst in Vegesack und ich kenne dich nicht?“ – Thomas Begerow erinnert an Begegnungen mit Pastor Dietrich Kleiner, der 1973 eine vakante Pastorenstelle übernahm. Unter der Rubrik „Prüfung und Bewährung“ lässt der Autor auch die Jahre der Weimarer Republik, der Nazi-Diktatur und der jungen Bundesrebublik Revue passieren.
Besonders Ingbert Lindemann, der die Gemeinde seit dem Jahr 1957 kennt, ist es zu verdanken, dass das Buch erscheinen kann. Er kümmerte sich um das Layout und um die Auswahl der 550 veröffentlichten Fotos. Dank des ehrenamtlichen Wirkens der Arbeitsgruppe und der finanziellen Unterstützung des Vegesacker Beirates werden sich die Kosten pro Buchexemplar auf 19,80 Euro beschränken können.
Lindemann verwies auf den Historiker Thomas Begerow, der in großer mühevoller Fleißarbeit viele Fakten sammelte und eine umfangreiche Recherche über die Kirchengeschichte vornahm und einen Rundgang in Wort und Bild in und um die Kirche vornahm und auch den Friedhof nicht ausließ. „So ein Werk kann nur entstehen, wenn man es mit großer Leidenschaft durchführt“, so Volker Keller. „Wir können uns damit glücklich schätzen“. Rundum glücklich zeigen sich viele Gemeindemitglieder, auch aus dem Vorstand der Gemeinde, weil sie ihre Gemeinde als einheitlich und damit lebendig, offen und vielseitig betrachten. So wie es der Spruch über dem Eingang der Kirche es ausdrückt: „Ein Gott, ein Christus, eine Gemeinde“.

Artikel vom 11.10.2017




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