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  19.09.2017 - 21:00 Uhr

  

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 Existenzangst an der Ökologiestation

 Mittel aus Bildungs- und Umweltressort decken nicht einmal die Personalkosten


 Das Hofmeierhaus und ein paar Quadratmeter drumherum gehören dem Verein Ökologiestation Bremen, der deshalb für den Unterhalt zuständig ist. FOTO: RDR
Schönebeck – (RDR) „Es gibt hier eine Geest und Biotope, wie wir sie sonst nirgendwo in Bremen finden“, berichtete Arno Gottschalk dem Vegesacker Beiratsausschuss für Umwelt, Gesundheit und Sport sichtlich begeistert. Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete ist Mitglied im Vorstand und Erster Vorsitzender des Vereins Ökologiestation und stellte mit den Mitarbeitern Martina Schnaidt und Jochen Kamien jüngst die Arbeit auf dem Gelände am Gütpohl 11 vor.
Man werde auch weiterhin Vorträge und andere Veranstaltungen für Erwachsene anbieten, aber im Fokus sollen künftig Kindergarten- und Vorschulkinder rücken, teilte Arno Gottschalk mit. Man wolle allen Jungen und Mädchen aus Bremen-Nord wenigstens einmal pro Jahr ermöglichen, auf dem Gelände zu spielen, etwas zu lernen und die Natur unter Aufsicht zu erkunden. „Aber wir sind noch längst nicht da, wo wir gerne sein möchten.“
Und das liegt vor allem an der bescheidenen finanziellen Ausstattung. „Wir bekommen nicht einmal genug, um die Personalkosten zu decken“, erklärte Arno Gottschalk. Von der Bildungsbehörde erhält die Ökologiestation pro Jahr 15800 Euro; die Umweltbehörde gibt aus ihrem Topf 30000 Euro dazu. „Und das muss immer wieder neu beantragt werden. Wir zittern jedesmal, ob wir die Förderung bekommen“, berichtete Diplombiologin Martina Schnaidt, verantwortlich für die inhaltliche Leitung der Einrichtung. Von diesem Geld müssen nicht nur die Gehälter von Jochen Kamien und ihr bezahlt werden, sondern man habe auch den Unterhalt des vereinseigenen Hofmeierhauses zu finanzieren. Der Verein ist deshalb auf Spenden, Beiratsmittel sowie Miet-einnahmen angewiesen, und kommt jährlich so auf einen Etat von rund 100000 Euro.
„Sie müssen ja fast Geld mitbringen“, staunte Ortsamtsleiter Heiko Dornstedt, wie der Betrieb überhaupt aufrecht erhalten werden kann.
Aktuell findet an der Ökologiestation das mehrstufige Projekt „Urwaldkinder in Bremen-Nord“ statt. Dieses wird über Mittel aus der Bingo-Lotterie finanziert. Im nächsten Jahr wird man es nicht fortsetzen können, weil die Bingo-Umweltstiftung nie zweimal nacheinander dasselbe Projekt finanziert.
Der Verein brauche eine objektgebundene Förderung, befand Thomas Pörschke von den Grünen. Die ständige Antragstellen sorge für Unsicherheit, binde Emotionen und bremse in der Ausrichtung.
„Wenn wir den Etat hätten, der dem Defizit der Botanika entspricht, wären wir schon ein Stück weiter“, sagt Arno Gottschalk nicht ohne Ironie. Torsten Bullmahn von der CDU wunderte sich, dass der Behörde offenbar nicht auffalle, dass das Geld für die Ökologiestation nicht ausreiche. Er regt an, das Thema beispielsweise im Beirat noch einmal mit Vertretern des Bildungsressorts zu erörtern.
Der Ausschuss fasste schluss-
endlich einstimmig den Beschluss, den Senator für Umwelt, Bau und Verkehr aufzufordern, die Grundfinanzierung für die Personalkosten und den Unterhalt des Hofmeierhauses mit institutionellen Fördermitteln abzusichern.


Artikel vom 30.08.2017




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