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  29.07.2017 - 13:41 Uhr

  

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 Urteile nach WM-Krawallen

 Zwei Bewährungsstrafen wegen schweren Landfriedensbruchs

 Vegesack – (RDR) Es waren spektakuläre Szenen, die sich nach dem Triumph Deutschlands nach der Fußballweltmeis-terschaft 2014 in Vegesack abspielten: Die Polizei war in einem Streifenwagen von einer Gruppe durchgeschaukelt und angegriffen worden. Der Wagen wurde dabei zerstört. Später pöbelten die rund 20 bis 30 jungen Männer feiernde Fußballfans im Bereich des Vegesacker Bahnhofs an. Wenig später attackierte der Mob die Gaststätte Muddy, in der sich die Gäste verbarrikadiert hatten, um das Eindringen der Gruppe zu verhindern, die zudem munter mit Stühlen, Tischen und Steinen auf Tür und Fenster der Gaststätte warf. Unter anderem durch die Bilder einer Überwachungskamera konnten einige der mutmaßlich an der Tat beteiligten jungen Männer ermittelt werden. Angeklagt wurden nur vier von ihnen. Zwei davon wurden kürzlich verurteilt – und kamen mit Bewährungsstrafen davon. Ein 22-jähriger Angeklagter wurde wegen „schweren Landfriedensbruchs“ schuldig gesprochen, bestätigte Gerichtssprecher Holger Schröder. Die Strafe für den jungen Mann: Er hat zehn Tage gemeinnützige Arbeit zu leisten. Dieser Täter war außerdem angeklagt, in der Gruppe an der Kreuzung Vegesacker Straße/Sagerstraße auf ein Auto eingeschlagen und zwei der Fahrzeuginsassen geschlagen und getreten zu haben. In diesem Punkt wurde der 22-Jährige freigesprochen.
Weiterhin des schweren Landfriedensbruch schuldig gesprochen wurde ein 41-Jähriger. Der Mann wurde zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu jeweils 25 Euro verurteilt, berichtet Landgerichtsprecher Holger Schröder.
Am Polizeiwagen soll damals ein Schaden von rund 1500 Euro entstanden sein. Der Schaden am Muddy war größer. „Rund 2000 Euro“ schätzt Betreiber Heiko Grebesich, der als versierter Handwerker selber einige Reparaturen durchführen konnte. Auf Anraten seines Anwalts macht er keine zivilrechtlichen Ansprüche geltend. „Da ist nichts zu holen“, befürchtet der Wirt. Was ihn der Imageschaden durch die Attacke gekostet hat, weiß Heiko Grebesich nicht.
Bis heute sprechen die Gäs-te von dem Angriff auf seine Gaststätte. „Wie viel Verlust ich deshalb schon gemacht habe, das lässt sich nicht beziffern.“
Der älteste der Angeklagten habe sich noch im Gerichtssaal mehrfach entschuldigt, was er nach Zögern dann auch angenommen habe. Die wenigen Urteile empfindet Heiko Grebesich dennoch als „Witz“. Schließlich habe die Anklage doch auf schweren Landfriedensbruch gelautet. „Da hätte ich echt mehr erwartet!“

Artikel vom 05.07.2017




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