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  21.08.2017 - 23:22 Uhr

  

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Kampfansage an Madame Sabotage

Vegesackerin veröffentlichte Textsammlung zur Multiplen Sklerose



Heike Röben hat das Buchprojekt „Madame Sabotage“ erst im September in Angriff genommen. Seit November ist es bereits erhältlich. (Foto: PRE)

Vegesack (PRE) – Es ist kein nettes Gesicht, das dieses Buch ziert: Beinahe skelettartig anmutende Züge, knallbunte Farben auf weißer Haut mit hellen, kalten Augen. Dies ist „Madame Sabotage“.

Unter diesem Titel hat Heike Röben ein ebenso ungewöhnliches wie wichtiges Buch veröffentlicht. Es handelt sich um eine Textsammlung von Multiple-Sklerose-Betroffenen.

So wie Heike Röben selbst, die ihre Diagnose 2010 bekam. Mit einer Sehnerventzündung ist sie ins Krankenhaus gekommen – kurz nach der Geburt ihres Sohnes. Das war, wie sich später herausstellte, der so genannte erste Schub. Nur wenige Wochen später stand die Diagnose und für Heike Röben brach zunächst eine Welt zusammen.

Multiple Sklerose (MS) befällt das zentrale Nervensystem, schädigt die Hüllschicht der Nerven. In den betroffenen Fasern werden Nervenreize schlechter weitergeleitet.

Was das mit den Erkrankten macht, darüber wissen die wenigsten Menschen etwas. Häufig geistern Bilder von komplett gelähmten, Pflegebedürftigen im Kopf herum.

Doch welchen Verlauf die Krankheit nehmen und wie sie bewältigt werden kann, ist ganz unterschiedlich und auch nicht vorhersagbar. Die „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ heißt MS daher auch. „Es ist wie ein Pulverfass. Man weiß einfach nicht, wann es losgeht“, sagt Heike Röben.  Und: „Jeder kennt jemanden, der das hat, aber keiner weiß bescheid darüber.“ 

So ist die Idee für „Madame Sabotage“ gewachsen, im September vergangenen Jahres. Das Buch soll helfen, die Krankheit zu verstehen und den Betroffenen Mut zu geben.

In einer Facebook-Gruppe unter Betroffenen hat Heike Röben den Aufruf nach Geschichten, Gedichten und Gedanken rund um MS gestartet. Die Resonanz war so riesig, dass es „eine Eigendynamik entwickelt hat“. Bereits im November ist das Buch fertig gewesen.

70 Beiträge von 57 Mitauto-
ren aus Deutschland und Österreich sind darin versammelt. Geschichten aus der Zeit der Diagnose und vor allem aber auch aus dem Leben danach. Und die sind nicht nur traurig, sondern stimmen in vielen Bereichen auch hoffnungsfroh. So wie Heike Röbens selbst, die klarmacht: „Wenn man dem Monster mit Fröhlichkeit ins Gesicht blick, wird es einen nicht fressen.“.

Die „Madame Sabotage“ auf dem Cover übrigens, ist niemand anderes als die Krankheit selbst (Initialien: MS). „Die Krankheit sabotiert einen, man weiß nie, wann“, erklärt Heike Röben den Begriff, den sie einmal aufgeschnappt und für absolut treffend befunden hat. „Sie tritt bei jedem in anderer Bemalung auf und niemand kann hinter die Fassade blicken“, sagt sie über die Covergestaltung.

Das Buch ist im BoD-Verlag als „print on demand“-Version erschienen. Soll heißen, es wird auf Bestellung gedruckt und ausgeliefert. Zu bestellen ist es im Buchhandel unter ISBN 9 783738 604405. Die Printversion kostet 14,90, das E-Book 8,90 Euro. 

Ein Teil des Erlöses wird an die Nathalie-Todenhöfer-Stiftung sowie die DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft) gespendet. Mehr zum Projekt auch im Internet unter www.msprojekt.
jimdo.com.


Artikel vom 06.06.2017




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